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Schnelltests bei Omikron-Variante „in den allermeisten Fällen“ wirksam

Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass Corona-Schnelltests auch gegen die Omikron-Variante des Coronavirus von Nutzen sind.

Berlin. Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass Corona-Schnelltests auch gegen die Omikron-Variante des Coronavirus von Nutzen sind. Antigenschnelltests würden die Omikron-Variante „in den allermeisten Fällen“ zuverlässig erkennen, teilte ein Sprecher des Ministeriums „Business Insider“ auf Anfrage mit.

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„Die beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelisteten Antigentests setzen am N-Protein des Virus an“, sagte der Sprecher dem Nachrichtenportal. „Aufgrund der geringen Anzahl der Mutationen des SARS-CoV-2-Virus innerhalb des N-Proteins auf N-Proteinbasis daher nach Ansicht des BfArM geeignet, die Omikron-Variante zuverlässig zu erfassen.“

Das Ministerium verweist auf Untersuchungen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Das PEI kommt zu dem Schluss, dass die meisten der in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests auch zum Nachweis der neuen Omikron-Variante geeignet sind. Davon sei „auf der Grundlage der aktuellen Datenlage auszugehen“, schreibt das PEI auf seiner Internetseite.

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Bis Mitte Dezember hätten insgesamt 245 verschiedene sogenannte Antigentests ein allgemeines Prüfverfahren durch ein PEI-Labor durchlaufen, 199 hätten die Untersuchung bestanden. Von diesen 199 könnten wiederum die allermeisten eine Omikron-Infektion nachweisen.

Der Grund: Die große Mehrheit der in Deutschland angebotenen Tests schlage auf ein Protein des Virus an, das von den Omikron-Mutationen vergleichsweise wenig betroffen sei.

FDA äußert Zweifel an der Wirksamkeit

Das PEI schränkt aber ein: „Für eine endgültige, qualitative und quantitative Aussage sind allerdings weitere Untersuchungen, insbesondere Vergleichsstudien mit Proben von omikroninfizierten Personen erforderlich.“

Zuvor hatte die Gesundheitsbehörde der USA, die Food and Drug Administration (FDA), Zweifel an der Wirkung von Corona-Schnelltests bei der Omikron-Variante aufgeworfen. „Erste Daten deuten darauf hin, dass Antigentests die Omikron-Variante zwar erkennen, aber möglicherweise eine geringere Empfindlichkeit aufweisen“, teilte die FDA am Dienstag mit.

Eine geringere Empfindlichkeit würde bedeuten, dass ein Test mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit eine bestehende Infektion anzeigt.

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RND/DPA

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