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Britische Regierung vervierfacht Strafen für Corona-Verstöße in England

  • Immer wieder kommt es in England zu Verstößen gegen die Corona-Regeln.
  • Die britische Regierung will nun mit deutlich höheren Strafen gegen Regelbrüche vorgehen.
  • “Diese schweren Verstöße kosten Leben”, sagt Innenministerin Priti Patel.
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London. Die britische Regierung vervierfacht die Strafen für Corona-Verstöße in England. Künftig sollen 800 Pfund (gut 900 Euro) statt 200 fällig werden, wenn Menschen trotz Verbots Partys besuchen, wie Innenministerin Priti Patel am Donnerstag ankündigte. „Diese schweren Verstöße kosten Leben“, sagte Patel. Die Strafe verdoppele sich bei jedem weiteren Verstoß bis zu einem Höchstbetrag von 6400 Pfund.

Der ranghohe Polizist Martin Hewitt betonte, Partys seien „gefährlich, unverantwortlich und völlig inakzeptabel“. Die Polizei werde nicht ihre Zeit damit verschwenden, mit Menschen darüber zu argumentieren. Solche Leute gefährdeten die Leben anderer, sagte Hewitt. Als Beispiele nannte er eine Feier auf der Londoner Szenenmeile Brick Lane mit 40 Menschen, die sich feindselig gegenüber der Polizei verhalten hätten, sowie eine Party mit 150 Menschen in der Grafschaft Hertfordshire.

In England sind Treffen mit Mitgliedern anderer Haushalte weitestgehend verboten.

RND/dpa

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