Corona: Ende der Verdienst­ausfall­entschädigung wahrscheinlich ab 11. Oktober

Ein Corona-Selbsttest (Symbolfoto).

Ein Corona-Selbsttest (Symbolfoto).

Berlin. In der Corona-Krise ist ein Ende der Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen angeordneter Quarantäne für Ungeimpfte ab 11. Oktober wahrscheinlich. In Kreisen der Bundes­regierung hieß es am Dienstag, zwar sei ein entsprechender Beschluss­entwurf für die Beratungen der Gesund­heits­minister von Bund und Ländern am Mittwoch noch nicht final mit allen Seiten abgestimmt. Es zeichne sich aber eine Mehrheit für dieses Vorgehen ab.

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Die Fachminister wollen am Mittwoch über eine bundesweit einheitliche Linie beraten. Einige Länder hatten bereits angekündigt, dass Nichtgeimpfte schon bald keinen Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfälle mehr haben sollen.

Das Bundes-Infektions­schutz­gesetz sieht dies bereits vor, wenn eine Absonderung hätte vermieden werden können, indem man eine empfohlene Schutzimpfung in Anspruch nimmt. Bundes­gesund­heits­minister Jens Spahn (CDU) hatte grundsätzlich Sympathie für eine solche Linie erkennen lassen und für ein bundesweit einheitliches Vorgehen plädiert.

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Konkret geht es um Ausgleich für Verdienst­ausfälle durch den Staat bei Quarantäne, etwa wenn man Kontaktperson von Infizierten war. Unabhängig davon haben Beschäftigte Anspruch auf Lohnfort­zahlung durch den Arbeitgeber im Krank­heits­fall, also wenn man sich mit Corona infiziert hat.

Ab 11. Oktober sollen nach einem früheren Beschluss von Bund und Ländern auch Corona-Schnelltests nicht mehr für alle kostenlos zu haben sein. Wer sich impfen lassen könnte, soll ab dann dafür bezahlen müssen.

RND mit Material von dpa

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