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Große Waffen-Nachfrage: Sicherheitsprüfungen in den USA auf Rekordhoch

  • Seit der Ausbreitung des Coronavirus ist der Ansturm auf Waffen und Munition in den USA rasant gestiegen.
  • Die Zahl der eingeleiteten Sicherheitsprüfungen legte auf rund 3,7 Millionen zu - der Höchstwert seit Beginn der Statistik.
  • Experten führen den Anstieg auf die wachsende Unsicherheit durch die Pandemie zurück.
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Washington. In der Corona-Krise hat die Nachfrage nach Waffen in den USA zugenommen. Die Zahl der Sicherheitsprüfungen für potenzielle Käufer von Schusswaffen stieg binnen eines Monats stark an, wie aus einer Statistik der US-Bundespolizei FBI hervorgeht.

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Die Anzahl der eingeleiteten Prüfungen legte demnach von Februar bis Ende März um etwa 938 000 auf rund 3,7 Millionen zu - der Höchstwert seit Beginn der Statistik im Jahr 1998. Im Vorjahreszeitraum verzeichnete die Behörde lediglich einen Anstieg von rund 591 000 auf etwa 2,6 Millionen Sicherheitsprüfungen.

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Vermehrte Waffenkäufe in Krisenzeiten nicht ungewöhnlich

Obwohl das FBI darauf hinwies, dass die Anzahl der Sicherheitsprüfungen nicht mit der der Waffenverkäufe gleichzusetzen sei, führten einige Experten in US-Medien den Anstieg auf Unsicherheit zurück, die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst werde.

“Wir beobachten oft saisonale Anstiege bei Schusswaffenverkäufen, aber darüber hinaus ist es nicht ungewöhnlich, dass es aufgrund politischer oder sozialer Ereignisse und Einstellungen zu vermehrten Waffenverkäufen kommt”, zitierte der Sender CNN eine Sprecherin der Waffenbehörde ATF.

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Waffenhändler müssen jeden Käufer überprüfen lassen

Mit der Ausbreitung des Coronavirus in den USA war in den vergangenen Wochen auch der Ansturm auf Waffen und Munition gestiegen. Vor Waffenläden bildeten sich teils lange Schlangen.

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Auf Bundesebene lizenzierte Waffenhändler sind in den USA rechtlich dazu verpflichtet, jeden Käufer überprüfen zu lassen. Dieser muss ein Formular ausfüllen, in dem unter anderem etwaige Vorstrafen abgefragt werden. Der Verkäufer leitet die Informationen dann an das FBI weiter, das die Angaben des Antragstellers mit Datenbanken abgleicht.

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RND/dpa

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