Corona: US-Präsident Trump pfeift auf seine eigenen Regeln

  • Abstand halten: Das ist zurzeit die wichtigste Maßgabe im Kampf gegen die Corona-Pandemie.
  • Die Richtlinien von US-Präsident Donald Trump sehen vor, dass Ansammlungen von mehr als zehn Menschen vermieden werden sollen.
  • Doch Trump hat anscheinend Probleme mit seinen eigenen Vorgaben.
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Washington. Die Richtlinien von US-Präsident Donald Trump zur Bekämpfung des Coronavirus sehen vor, dass Ansammlungen von mehr als zehn Menschen vermieden werden sollen. Am Freitag (Ortszeit) hielt sich Trump nicht an seine eigenen Vorgaben. Insgesamt 15 Kabinettsmitglieder, Berater, Kongressmitglieder und Senatoren umringten den Präsidenten dicht gedrängt im Oval Office, als Trump im Weißen Haus ein Gesetz unterzeichnet, mit dem rund zwei Billionen US-Dollar in die kriselnde US-Wirtschaft gepumpt werden sollen.

Den von der US-Gesundheitsbehörde CDC vorgeschlagenen Sicherheitsabstand von zwei Metern zu anderen Personen hielt bei der Zeremonie keiner der Anwesenden ein. Der CNN-Journalist Jim Acosta - der als Trump-Kritiker bekannt ist - spottete anschließend auf Twitter: "Soziale Distanzierung? Nicht bei der Unterzeichnung des Konjunkturgesetzes im Oval Office."

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Trump verspricht 100.000 Beatmungsgeräte
1:18 min
In 100 Tagen sollen in der USA 100.000 Beatmungsgeräte hergestellt werden. Die Autohersteller General Motors und Ford sollen bei der Produktion helfen.  © Reuters

RND/dpa



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