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Firma bietet Kreuzfahrtschiff für Migranten auf Ägäisinseln – EU lehnt ab

  • Ein Unternehmen aus Bonn hat ein Kreuzfahrtschiff angeboten, um Migranten von den Ägäisinseln aufzunehmen.
  • In den dortigen Lagern ist die Angst vor dem Coronavirus groß.
  • Doch die EU-Kommission hat andere Pläne.
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Brüssel. Die EU-Kommission hat ein Angebot des Bonner Reiseveranstalters Phoenix abgelehnt, auf einem Kreuzfahrtschiff Flüchtlinge von den griechischen Inseln unterzubringen. Die Brüsseler Behörde bestätigte am Freitag auf Anfrage entsprechende Informationen des “Spiegel”.

Die SPD-Europaabgeordnete Katarina Barley habe sich mit dem Vorschlag an die Kommission gewandt und man habe dies den griechischen Behörden weitergegeben, erklärte ein Sprecher. Doch gebe es andere Optionen wie Wohnungen oder leere Hotels, denen man aus Kostengründen den Vorzug gebe.

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Der Dschungel – So nennen die Betroffenen die rasch wachsende Flüchtlingssiedlung auf der griechischen Insel Samos.  © RND
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Barley wollte laut “Spiegel” mit dem Vorschlag helfen, einer Ausbreitung des Coronavirus in den Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln entgegenzuwirken. Dort hätten sich mehrere Gemeinden gegen die Unterbringung von Migranten in Urlaubsunterkünften gewandt, zitiert das Magazin griechische Regierungskreise.

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Phoenix-Gründer Johannes Zurnieden sagte laut “Spiegel”, er habe das Kreuzfahrtschiff “Albatros” zum Selbstkostenpreis angeboten. Bei Vollbelegung liege der Preis pro Person grob geschätzt zwischen 45 und 65 Euro pro Tag inklusive Verpflegung.

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Die Angst vor einer Ausbreitung ist auch in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln spürbar. In Moria nähen Bewohner des Lagers nun selbst Masken.  © Reuters

RND/dpa

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