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Corona: Soldaten müssen vor Auslandseinsätzen in Quarantäne

  • Wegen des Coronavirus verändert sich die Planung der Auslandseinsätze der Bundeswehr.
  • Vor dem Einsatz in Ländern wie Afghanistan oder Litauen müssen Soldaten nun 14 Tage in Quarantäne.
  • So soll verhindert werden, dass sie das Virus in ihr Gastland einschleppen.
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Berlin. Die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Wegen Quarantäneregeln verschieben sich Kontingentwechsel für Auslandseinsätze, heißt es in einem Schreiben des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr an die Obleute des Verteidigungsausschusses, das dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Um ein Einschleppen von Covid-19 in die Einsatzgebiete zu verhindern, werden zunehmend durch die jeweiligen zuständigen multinationalen Hauptquartiere Quarantänemaßnahmen angeordnet”, heißt es. Die Quarantäne finde dann je nach Auflage entweder in Deutschland oder im Einsatzland statt.

Zwei Wochen in Isolation

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Vor einem Einsatz in Afghanistan müssten Soldaten 14-tägig stationär in Deutschland in Quarantäne. Vor einem Einsatz in Litauen finde die Quarantäne auf einem militärischen Übungsplatz in dem baltischen Land statt. „Die Kontingentwechsel werden sich somit für alle Einsatzgebiete, die Quarantäneauflagen unterliegen, um 14 Tage verschieben“, schreibt das Einsatzführungskommando.

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Die Kontingentwechsel finden in der Regel abhängig vom Einsatz und von der Position eines Soldaten alle drei bis sechs Monate statt.


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