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Merz nach Corona-Erkrankung: Symptome gehabt, die ich bisher nicht kannte

Friedrich Merz wischt sich den Schweiß aus dem Gesicht beim politischen Aschermittwoch des thüringischen Landesverbandes der CDU (Archivfoto).

Berlin.Nach seiner überstandenen Coronavirus-Infektion hat sich der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz demonstrativ hinter die Arbeit der Bundesregierung gestellt. “Es gab ja eine sehr schwierige Phase vor der Krise. Es gab sehr schlechte Wahlergebnisse”, sagte der 64-jährige Kandidat für den CDU-Parteivorsitz am Dienstag in der RTL-Sendung “Guten Morgen Deutschland”. “Aber das ist jetzt vorbei, in der Krise muss die Bevölkerung hinter der Regierung stehen. Und das gilt für mich auch.”

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Merz hatte das Erscheinungsbild der Bundesregierung im vergangenen Herbst noch als “grottenschlecht” bezeichnet. Mitte März wurde er positiv auf das Coronavirus getestet. Danach hatte er sich mit seiner Ehefrau und seiner jüngsten Tochter in seinem Haus in Arnsberg in Quarantäne begeben.

Merkel: Beschränkungen bleiben auf jeden Fall bis 19. April

Die Bundeskanzlerin sagte zudem, dass die Europäische Union (EU) durch die Virus-Krise vor der größten Bewährungsprobe seit ihrer Gründung stehe.

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Merz hat offenbar niemanden angesteckt

Seit gut einer Woche sei er nun wieder gesund: "Mir geht es gut", sagte Merz. Er habe eine leichte bis mittelschwere Grippe gehabt, mit Symptomen, wie er sie bisher nicht gekannt habe. Er zeigte sich erleichtert, dass er von den 80 Menschen, die er als Kontaktpersonen an die Gesundheitsbehörden melden musste, offenbar niemanden angesteckt habe. Auch seine Familie sei gesund geblieben.

“Wir werden noch sehr lange mit Schutzmaßnahmen leben müssen”

Merz stellte sich hinter die Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wonach eine rasche Rückkehr zur Normalität in Deutschland nicht möglich sei. Nach Einschätzung der Mediziner stehe die Welle der Infektionen noch bevor. “Das heißt, wir werden noch sehr lange mit Schutzmaßnahmen leben müssen, und dann kann man sich nur ganz langsam zurückwagen in den Alltag.” Er gehe davon aus, dass frühestens am 20. April entsprechende Schritte möglich seien.

Deshalb halte er es auch für richtig, wenn die Kanzlerin sage, es werde noch länger dauern. "Ich finde, dass die Bundesregierung in ihrer ganzen Breite die Arbeit im Augenblick wirklich gut macht. Als Staatsbürger dieses Landes kann man trotz der Krise gut schlafen", sagte Merz.

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RND/dpa

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