Über zwei Millionen Unternehmen beantragen Corona-Soforthilfe

  • Der Shutdown hat die Wirtschaft in vielen Branchen zum Erliegen gebracht.
  • Hilfsprogramme der Regierung sollen die Folgen abmildern.
  • Immer mehr Firmen und Selbstständige nutzen das Angebot.
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Berlin. Die Zahl der Selbstständigen und Kleinunternehmen, die die Corona-Soforthilfen der Bundesregierung beantragt haben, ist auf knapp über zwei Millionen gestiegen. Das geht aus einer aktuellen internen Übersicht des Finanz- und des Wirtschaftsministeriums hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Danach haben die eingereichten Anträge ein Volumen von 13,7 Milliarden Euro. Bewilligt wurden bisher 1,6 Millionen Anträge mit einem Volumen von 12,6 Milliarden Euro.

Auch Kreditvolumen steigt

Das Soforthilfeprogramm für kleine Betriebe, Selbstständige sowie Freiberufler bietet Zuschüsse etwa für Miet- und Pachtkosten. Selbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten können einmalig maximal 9000 Euro erhalten, bei bis zu zehn Beschäftigten sind es maximal 15.000 Euro für drei Monate.

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Gestiegen ist demnach auch das Kreditvolumen im Rahmen des Corona-Sonderprogramms der bundeseigenen Förderbank KfW. Bisher wurden 47.743 Anträge mit einem Volumen von 25,6 Milliarden Euro bewilligt. Weitere 2300 Anträge mit einem Kreditvolumen von 20,3 Milliarden Euro werden derzeit noch bearbeitet.

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Stark genutzt wird inzwischen auch die Möglichkeit, Steuerzahlungen an den Fiskus zu stunden oder die Vorauszahlungen abzusenken. Hier beläuft sich das Volumen der Übersicht zufolge über alle Steuerarten auf rund 25 Milliarden Euro.

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