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  • Corona-Tracking-App zur Identifikation von Kontakpersonen: Auch Bundeswehr testet

Kanzleramt setzt große Hoffnungen in Corona-Tracking-App

  • Mehrere Institute, Wissenschaftler und Entwickler arbeiten an einer App, die bei der Identifizierung der Kontaktpersonen von Corona-Identifizierten helfen soll.
  • Auch die Bundeswehr ist mit von der Partie.
  • Die Bundesregierung hält die App für vielversprechend.
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Berlin. Die Bundesregierung hält eine App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten, die aktuell in Berlin getestet wird, für erfolgsversprechend. Die Regierung suche “mit Hochdruck” gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI) nach einer Lösung, die für Deutschland funktionieren könne, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. Kanzleramtsminister Helge Braun halte den Ansatz des RKI, das mit dem Fraunhofer-Institut und zahlreichen Wissenschaftlern dazu kooperiert, für “sehr vielversprechend”, fügte sie hinzu. Sie betonte, diese App könnte grenzüberschreitend in Europa funktionieren.

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Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte, die Nachverfolgung von Kontaktpersonen von Corona-Infizierten sei “digital einfacher als wenn jemand im Gesundheitsamt anfängt zu telefonieren”. Außerdem könne ein Infizierter ja nicht wissen, wie jemand zu kontaktieren sei, der neben ihm im Bus gesessen habe, ergänzte Demmer.

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Bundeswehr hilft beim Kalibrieren der App

Nach Angaben der Bundeswehr beteiligten sich in der Berliner Julius-Leber-Kaserne am Mittwoch etwa 50 Soldaten an der sogenannten Kalibrierung einer Technologie zum Corona-Tracking. Die schnelle Verfügbarkeit einer solchen Technik gilt als eine Möglichkeit, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, wenn irgendwann die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert werden.

Die Soldaten tragen Schutzkleidung. Sie müssen sich als Testpersonen an bestimmten Punkten für eine bestimmte Dauer aufhalten oder sich an einen anderen Punkt begeben. Die Testzyklen finden auf dem Kasernengelände in Gebäuden und im Freien statt.

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RND/dpa

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