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Corona-Tote in Heimen: Laschet entschuldigt sich bei Angehörigen

  • Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat eingeräumt, dass es ein Fehler war, die Alten-und Pflegeheime während der ersten Corona-Welle im Frühjahr zu schließen.
  • Dafür, dass viele Menschen alleine, also ohne Kontakt zu den Angehörigen, gestorben seien, entschuldigt er sich.
  • Über Weihnachten bleiben die Alten- und Pflegeheime geöffnet.
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Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat gravierende Fehler der Politik während der Corona-Pandemie eingeräumt.

„Im Frühling sind viele Menschen allein gestorben, weil die Heime abgeriegelt wurden“, sagte Laschet dem „Spiegel“. „Das ist ein Schaden, den wir nicht wiedergutmachen können. Irreparabel. Nicht korrigierbar. Da können wir Verantwortlichen in der Politik die Angehörigen nur um Verzeihung bitten.“

Trotz der aktuell hohen Infektionszahlen in Alten- und Pflegeheimen will der CDU-Politiker die Einrichtungen für Besucher offen halten, besonders über die Weihnachtstage: „Menschen in Heimen sterben nicht nur am Virus. Manche sterben auch, weil sie den Lebensmut verloren haben, sie sterben aus Einsamkeit.“

RND/dpa

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