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  • Corona-Teststrategie in Niedersachsen bringt Sicherheit: SPD-Gesundheitsministerin Behrens zieht positive Bilanz

Zwischenbilanz: Teststrategie in Niedersachsen bringt Sicherheit

  • Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat eine positive Bilanz der Schnellteststrategie des Landes gezogen.
  • Diese schaffe zusätzliche Sicherheit und helfe dabei, Infektionsketten zu unterbrechen.
  • „Nur wenn wir alle diszipliniert die Regeln einhalten, Testangebote wahrnehmen und uns impfen lassen, wenn wir dran sind, werden wir die Pandemie besiegen,“ sagt Behrens.
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Hannover. Niedersachsens Gesundheitsministerium hat eine positive Zwischenbilanz seiner Corona-Teststrategie mit umfangreichen Schnell- und Selbsttest-Angeboten für die Bevölkerung gezogen. Obwohl noch nicht sämtliche Gesundheitsämter in die Datenerfassung des Landesgesundheitsamtes eingebunden sind, schafft die Teststrategie nach Einschätzung von Ministerin Daniela Behrens (SPD) zusätzliche Sicherheit und bringt den erhofften Nutzen.

„Wir erkennen Infektionen schneller, eine effiziente Kontaktnachverfolgung der Gesundheitsämter hilft dabei Infektionsketten zu unterbrechen“, sagte Behrens der Nachrichtrenagentur dpa.

Laut Ministerium gibt es inzwischen landesweit 3400 offizielle Teststellen. Neben mehr als 2100 Arztpraxen, 675 Apotheken und 30 Zahnarztpraxen bieten rund 580 von den kommunalen Gesundheitsämtern beauftragte Teststellen inzwischen die Möglichkeit eines kostenlosen Schnelltests an. Auch karitative Einrichtungen und Wohlfahrtsverbände verfügen schon über Testmöglichkeiten oder wollen diese aufbauen.

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Landesgesundheitsamt nimmt Meldeportal in Betrieb

Das Landesgesundheitsamt hat unterdessen am 9. April ein internetbasiertes Meldeportal in Betrieb genommen, mit dem die Teststellen ihre täglichen Zahlen übermitteln können. Das Portal ist seit dem 9. April im Betrieb; daran sind mittlerweile 40 von 45 Gesundheitsämtern angeschlossen. Da Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Apotheken nicht verpflichtet sind, ihre Kapazitäten oder vorgenommenen Tests den Gesundheitsämtern zu melden, werden aber nicht sämtliche Daten erfasst.

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Insofern gibt es keine vollständigen, landesweiten Daten zu Umfang und Ergebnis der Schnelltests. In der vergangenen Woche aber meldeten 31 Gesundheitsämter für 286 Teststellen die Gesamtzahl von 122.240 gemachten Schnelltests; davon waren 510 positiv. Das entspreche einer Positivquote von 0,42 Prozent und 1,53 Tests pro 100.000 Einwohner, erläuterte das Gesundheitsministerium. Es werde davon ausgegangen, dass die Anzahl tatsächlich gemachter Tests deutlich höher sein wird.

„Jede frühzeitig erkannte Infektion verhindert, dass sich weitere Menschen mit dem Virus anstecken und vielleicht sogar schwer erkranken oder im schlimmsten Fall an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung versterben“, sagte Ministerin Behrens. „Nur wenn wir alle diszipliniert die Regeln einhalten, Testangebote wahrnehmen und uns impfen lassen, wenn wir dran sind, werden wir die Pandemie besiegen.“

RND/dpa

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