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  • Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer: MPK-Chef Müller fordert schnelle Umsetzung

MPK-Chef Müller zu Einreise-Tests: „Wir haben da keine Zeit zu verlieren“

  • Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) fordert eine schnelle Umsetzung der Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer.
  • Er verwies auf steigende Infektionszahlen aus England und Spanien.
  • Nach Ansicht Müllers sollte es eine Einführung der Testpflicht bis Anfang August geben.
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Berlin. Eine Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer sollte aus Sicht des Berliner Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) so schnell wie möglich kommen. „Wir haben da keine Zeit zu verlieren“, sagte Müller, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) der Bundesländer ist, am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Er wies auf steigende Infektionszahlen etwa in England und Spanien hin. „Ich fände es richtig, wenn es zum 1. August kommen würde. Wenn es dann der 2. oder 3. ist – gut. Ich hoffe, so schnell wie möglich.“

Aus Müllers Sicht sind die juristischen Fragen bei der Einführung überschaubar. „Es muss möglich sein, dass in diesen Tagen im Bundeskabinett durchzuspielen.“ Die Länder hätten die Testpflicht schon länger thematisiert. Zu möglichen Kontrollen bei der Einreise sagte Müller: „Es wird nur stichprobenartig möglich sein. Aber ich finde, auch das hilft schon.“

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Bundesregierung: Noch keine Einigung auf Testpflicht für Reiserückkehrer
1:12 min
Man sei immer noch in der Abstimmung, die aktuellen Entwicklungen bereiten jedoch Anlass zur Sorge, betonte eine Regierungssprecherin.  © Reuters

Um das Ausmaß der Pandemie zu bewerten, müssen aus Müllers Sicht auch Faktoren wie etwa die Situation in den Krankenhäusern berücksichtigt werden. Die Wochen-Infektionszahl je 100 000 Einwohner sei wichtig, es müsse aber gewichtet werden.

Müller äußerte außerdem die Hoffnung, dass die Ständige Impfkommission bei ausreichender Datenbasis eine Corona-Impfung für Kinder ab zwölf Jahren empfiehlt. Berlin wolle an Berufsschulen 70 000 volljährigen Schülern Impfungen anbieten.

RND/dpa

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