Nach Test-Panne in Bayern: Bund begrüßt Aufarbeitung

  • In Bayern hatten rund 44.000 Reiserückkehrer, die sich an grenznahen Raststätten haben testen lassen, ihre Ergebnisse nicht bekommen.
  • Ministerpräsident Markus Söder hatte die Panne eingeräumt und eine Aufarbeitung der Probleme in Gang geleitet.
  • Die Bundesregierung hat seine Maßnahmen begrüßt.
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Berlin. Die Bundesregierung hat die Aufarbeitung der Probleme bei Corona-Tests von Urlaubsrückkehrern in Bayern begrüßt. Es sei eine schwere Panne passiert, die sehr ernsthaft und bedauerlich sei, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin.

Daher sei es wichtig, die Information betroffener Bürger schnellstmöglich nachzuholen und Fehler zu analysieren, um solche Pannen künftig zu vermeiden. Es bleibe richtig, dass Reiserückkehrer auch aus dem ganzen Bundesgebiet nahe der Grenze getestet werden und Bayern dafür Testmöglichkeiten geschaffen habe.

Nachfrage größer als erwartet

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Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte die Panne eingeräumt und den Fehler bedauert. Demnach haben rund 44.000 Reiserückkehrer noch kein Ergebnis von Corona-Tests bekommen, die zum Großteil bei den Ende Juli eingerichteten Stationen an grenznahen Raststätten gemacht worden waren.

Hintergrund für die Verzögerungen ist demnach vor allem, dass der Abgleich von Laboruntersuchung und Formularen per Hand abläuft. Zudem war die Nachfrage größer als erwartet. Unter den noch nicht übermittelten Ergebnissen waren Hunderte positive Befunde.

RND/dpa

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