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  • Corona-Test bei Einreise: Polizei zu flächendeckender Kontrolle „nicht in der Lage“

Testpflicht bei Einreise: Polizeigewerkschaft hält Stichproben-Checks für „nicht zufriedenstellend“

  • Seit Sonntag gilt die allgemeine Testpflicht bei der Einreise nach Deutschland für Ungeimpfte.
  • Die Gewerkschaft der Polizei in Bayern hält die Stichproben-Kontrollen von Urlaubsrückkehrern für unzureichend.
  • Aber: „Wir sind halt nicht in der Lage, das flächendeckend zu kontrollieren“, sagt der Vorsitzende Peter Pytlik.
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München. Die Gewerkschaft der Polizei in Bayern hält die Stichproben-Kontrollen von Urlaubsrückkehrern für unzureichend.

Eine flächendeckende Überprüfung sei allerdings nicht zu schaffen, sagte der bayerische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Peter Pytlik am Montag dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, „radioWelt“).

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Testpflicht für ungeimpfte Reiserückkehrer
1:36 min
Ob mit Flugzeug, Bahn oder Auto - alle ungeimpften Urlauber müssen bei Einreise nach Deutschland einen Corona-Test machen.  © Reuters
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Wer aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrt, muss seit Sonntag auch bei der Reise per Auto oder Bahn nachweisen, dass er entweder negativ getestet ist, gegen Corona geimpft oder genesen ist. Sonst drohen Bußgelder. Über Bayern läuft der Großteil des Verkehrs aus Österreich, Italien und Kroatien.

„Wir sind halt nicht in der Lage, das flächendeckend zu kontrollieren - was ja Sinn machen würde, wenn man denn diesen Weg geht“, sagte Pytlik. „Diese stichprobenartigen Kontrollen sind aus meiner Sicht auch nicht vollends zufriedenstellend.“

Der GdP-Landeschef betonte, dass durch die zusätzlichen Kontrollen andere Polizeiarbeit nicht erledigt werden könne: „Letztendlich wird es so sein müssen, weil wir personell nicht in der Lage sind, alles umfassend abzudecken.“

RND/dpa

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