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Städte und Gemeinden fordern einheitlichen Öffnungsplan

  • Der Städte- und Gemeindebund hat angesichts der zuletzt rückläufigen Zahl der Corona-Neuinfektionen von der Bundesregierung einen langfristigen Öffnungsplan gefordert.
  • Nach über einem Jahr Pandemie sei das Motto „Wir fahren auf Sicht“ kaum noch vermittelbar.
  • Langfristige Perspektiven sollten jetzt auf den Weg gebracht werden.
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Berlin. Der Städte- und Gemeindebund hat angesichts der zuletzt rückläufigen Zahl der Corona-Neuinfektionen von der Bundesregierung einen langfristigen Öffnungsplan gefordert.

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Corona-Impfungen: Betriebsärzte sollen spätestens Anfang Juni einsteigen
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Ab Juni sollen Betriebsärzte in Deutschland mitimpfen. Vorgesehen sind dann laut Bundesgesundheitsministerium für sie mindestens 500 000 Impfdosen pro Woche.  © dpa

„Nach über einem Jahr Pandemie ist das Motto „Wir fahren auf Sicht“ kaum noch vermittelbar. Langfristige Perspektiven – wenn auch unter Vorbehalt sinkender Infektionszahlen – sollten jetzt auf den Weg gebracht werden“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Rheinischen Post“.

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„Die Inzidenzzahlen sinken, die Impfkampagne nimmt Fahrt auf. Wir können hoffen, dass wir die dritte Welle bald überwunden haben. Mit immer mehr geimpften Personen wird im Sommer mehr Normalität möglich sein.“ Bei der Erstellung eines solchen Fahrplans stünden Bund und Länder in der Pflicht.

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Mit Blick auf die Debatte zu möglichen Erleichterungen für Geimpfte kritisierte Landsberg, dass eine langfristige Planung versäumt wurde. Die Politik stehe deshalb nun unter enormem Zeitdruck.

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