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“Peter aus Köln”: Gab ein Bundespolizist Corona-Skeptikern Tipps für Demos?

  • Die Bundespolizei prüft mehrere Sprachnachrichten, die einer ihrer Beamten in einer Chatgruppe des Messengerdienstes Telegram gepostet haben soll.
  • Dabei handelt es sich offenbar um Ratschläge für Corona-Skeptiker, um sich bei Demonstrationen gegen die Polizei zu wehren.
  • Der betreffende Polizist ist zuvor schon negativ aufgefallen.
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Köln. Ein Beamter der Kölner Bundespolizei soll Corona-Skeptikern Tipps gegeben haben, wie sie sich bei Demonstrationen gegen den Zugriff durch Polizisten wehren können.

Die Bundespolizei prüfe mehrere Sprachnachrichten, die der Beamte in einer Chatgruppe des Messengerdienstes Telegram gepostet habe, sagte Behördensprecherin Martina Dressler am Freitag.

Von der Dienststelle verwiesen

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Nach einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“ bot der Mann, der sich „Peter aus Köln“ nennt, den Gruppenmitgliedern seine Unterstützung an. Wenn die Polizei zum Beispiel bei einer Demo einen bestimmten Teilnehmer ins Visier nehme, sollten andere Demonstranten die Polizisten durch „ganz einfaches Blocken“ oder „einfaches Einhaken“ von ihm fernhalten, riet er laut Zeitung in einer Sprachnachricht.

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Nach Angaben von Dressler war der Beamte außerdem an einem Tag ohne den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zum Dienst erschienen. Da er kein medizinisches Attest vorweisen konnte, das ihn vom Tragen der Maske befreien würde, habe der Vorgesetzte ihn von der Dienststelle verwiesen.

RND/dpa

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