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„Können Ihre Politik nicht länger mittragen“: Schüler schreiben Brandbrief an Regierende

Eine Maske liegt im Unterricht auf Unterlagen, während im Hintergrund Schülerinnen und Schüler mit Mund- und Nasenschutz zu sehen sind. (Symbolbild)

Eine Maske liegt im Unterricht auf Unterlagen, während im Hintergrund Schülerinnen und Schüler mit Mund- und Nasenschutz zu sehen sind. (Symbolbild)

Düsseldorf. Schülervertreter aus ganz Deutschland haben sich mit einem Offenen Brief an Regierungsverantwortliche aus Bund und Länder gewandt. Sie fühlen sich nicht ausreichend gehört und fordern mehr Maßnahmen für einen sicheren Schulbetrieb. Der Erstunterzeichner Anjo Genow, Schulsprecher am Otto-Nagel-Gymnasium Biesdorf, betont auf Twitter: „Es muss endlich mit uns Schüler:innen gesprochen werden.“

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Schülervetreter: „Wir haben unsere Belastungsgrenze erreicht“

In dem Offenen Brief, den Genow auf seinem Twitter-Account veröffentlicht hat, steht: „Wir halten uns gewissenhaft an die auferlegten Maßnahmen, um uns und andere zu schützen. Doch die Situation an unseren Schulen ist nach zwei Jahren unerträglich geworden. Wir haben unsere Belastungsgrenze erreicht.“ Zudem wird bemängelt, dass zahlreiche Forderungen für besseren Infektionsschutz - etwa flächendeckend Luftfilter, die Aussetzung der Präsenzpflicht und mehr digitaler Lehrmittel - weitestgehend ignoriert wurden. Ein Plan für den Herbst 2022 fehle ebenfalls.

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Die Forderungen der Schülervertreter umfassen unter anderem mehr pädagogisches und psychologisches Personal, PCR-Pooltestungen und hochwertige Schnelltests für alle Schulen, schnellere Informationen über Infektionen in Lerngruppen sowie die Aussetzung der Präsenzpflicht. Für Abschlussjahrgänge soll es weniger Leistungsdruck und eine andere Gewichtung von schlechten Noten geben.

Schluss-Statement: Durchseuchungsplan „unverantwortlich und unsolidarisch“

Ferner wollen die Unterzeichner eine „Bundesweite Umsetzung der vom RKI empfohlenen S3-Leitlinie“. Dabei geht es um kostenlose FFP2-Masken, kleinere Gruppen, mehr Notbetreuung und Luftfilter für Klassen-, Fach- und Sanitärräume. Als letzter Punkt werden langfristige Strategien zur Lösung der durch die Pandemie aufgetretenen Probleme gefordert.

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Abschließend halten die Schülervertreter in dem Brief fest: „Der aktuelle Durchseuchungsplan ist unverantwortlich und unsolidarisch.“ Unter #WirWerdenLaut machen sie auf ihr Anliegen aufmerksam.

RND/sf

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