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  • Corona-Rückholaktion: Viele Touristen haben Kosten noch nicht zurückgezahlt – bislang nur 2,7 von 47 Millionen bezahlt

Corona-Krise: Touristen haben für Rückholaktion des Bundes zum Teil noch nicht gezahlt

  • 240.000 deutsche Urlauber müssen der Bundesregierung die Rückholaktion mit Charterflügen zu Beginn der Corona-Pandemie erstatten.
  • Von den insgesamt 47 Millionen Euro Kosten wurden einem Bericht zufolge bislang nur 2,7 Millionen bezahlt.
  • Allerdings sind bei den meisten Bescheiden die Zahlungsfristen noch nicht verstrichen.
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Bislang hat die Bundesregierung von deutschen Touristen, die sie zu Beginn der Pandemie aus Ländern wie Australien, Neuseeland oder Ägypten zurückgeholt hat, 2,7 Millionen Euro erstattet bekommen. Zuerst berichtete die “Bild”-Zeitung über diese Angaben des Auswärtigen Amts. Insgesamt hatte die Bundesregierung im März und April 94 Millionen Euro investiert, um die Rückreise von 240.000 Touristen zu organisieren, die eigenständig nicht nach Deutschland zurückkamen.

Laut “Bild”-Zeitung soll die Hälfte dieses Betrags erstattet werden, die andere Hälfte finanziert die EU. Die Rechnungen erhielten die zurückgeholten Touristen ab Ende Juni. Bei einem “sehr großen Teil der Bescheide” sei die eingeräumte Zahlungsfrist aber noch nicht verstrichen, hieß es “Bild” zufolge aus dem Ministerium.

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Zahlen sollen die Heimkehrer je nach Strecke gestaffelt. Eine Zurückholung über Charterflüge aus Australien koste etwa 1000 Euro, für die Strecke von den Kanarischen Inseln fallen 200 Euro an.

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Aus Ägypten holte die Bundesregierung mit 30.000 die meisten deutschen Urlauber zurück. Die letzten 40.000 Touristen waren zuvor in Peru, Südafrika und Neuseeland.

RND/lhen



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