Corona: RKI spricht jetzt von “hoher” Gefährdung der Bevölkerung

  • Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt auch in Deutschland weiter stark an.
  • Nun ändert das Robert-Koch-Institut seine Risikoeinschätzung für die Gesundheit der Bevölkerung.
  • Sie wird jetzt als “hoch”eingeschätzt - statt wie bislang als “mäßig”.
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Berlin. Angesichts der Coronavirus-Epidemie informiert das Robert-Koch-Institut (RKI) täglich über die aktuellen Entwicklungen. Und Tag für Tag müssen die Experten steigende Infektionszahlen vermelden. So auch an diesem Dienstag.

In Deutschland sind die offiziellen Meldezahlen bei 6012 mit Stand Montag – 6,9 Prozent mehr als Sonntag. Bis zum Montag wurden 13 Todesfälle offiziell gemeldet. Die Gesundheitsämter der Länder vermelden sogar noch höhere Zahlen.

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Entsprechend ändert nun auch das RKi seine Risikoeinschätzung für die Gesundheit der Bevölkerung. Sie wird nun als “hoch” angesehen. Hintergrund seien rasant steigende Fallzahlen sowie Alarmsignale aus den Gesundheitsämtern und Krankenhäusern. Zudem gebe es immer mehr Fälle, die nicht mehr auf bekannte Fälle zurückgeführt werden könnten. Wieler appellierte an die Krankenhäuser, ihre Kapazitäten auf Intensivstationen auszubauen.

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RKI setzt Gefährdungslage auf "hoch"
1:16 min
Es werde Jahre dauern, bis der erwartete Infektionsanteil von 60 bis 70 Prozent der Gesamtbevölkerung erreicht sei.  © Reuters

“Ich kann nur alle ermahnen und ermuntern, die Maßnahmen, die gestern beschlossen wurden, einzuhalten”, sagt RKI-Chef Lothar H. Wieler. “Das öffentliche Leben ist eingeschränkt. Weniger Mobilität, weniger Kontakt zu Menschen.”,Die jetzige Alarmstufe ist übrigens die zweithöchste, darüber gebe es nur noch Gesundheitsrisiko sehr hoch.

Bislang hatte das RKI insgesamt von einer „mäßigen“ Gefährdung in Deutschland gesprochen.

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RND/rb/das/dpa

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