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Verschärfungen vor Weihnachten? Bund und Länder beraten offenbar am Sonntag

  • Früher als ursprünglich geplant soll offenbar die nächste Bund-Länder-Schalte zwischen Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten stattfinden.
  • Schon am Sonntag könnten neue Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen werden.
  • Es geht auch um einen verschärften Lockdown noch vor Weihnachten.
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Berlin. Planmäßig sollte das nächste reguläre Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder am 4. Januar stattfinden. Doch vieles deutet aktuell darauf hin, dass sich Bund und Länder schon am kommenden Sonntag wieder zusammensetzen – und über Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen noch vor Weihnachten beraten.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sprach am Donnerstag von diesem Termin, nach Informationen des „Spiegel“ bestätigten ihn mehrere andere Bundesländer.

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Lockdown in Deutschland wird wahrscheinlicher
1:29 min
Weil die Infektionszahlen weiter steigen, werden immer mehr Stimmen laut, die eine Stilllegung des öffentlichen Lebens fordern.  © Reuters
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Merkel: „Wir müssen das öffentliche Leben runterfahren“

Die Forderungen nach einem strengeren Lockdown werden seit ein paar Tagen immer lauter. Kanzlerin Merkel hielt am Mittwoch im Bundestag ein flammendes Plädoyer, und auch viele Länder halten Verschärfungen für unausweichlich. „Wir müssen das öffentliche Leben runterfahren”, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Deshalb müsse ein konsequenter Lockdown mindestens „bis 10. Januar gelten – aber so lange wie nötig.”

Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) etwa schließt nicht aus, dass viele Geschäfte in der Hauptstadt schon vor Weihnachten geschlossen werden. „Jenseits vom Lebensmitteleinzelhandel müssen alle anderen Shoppingangebote geschlossen werden, und zwar bis zum 10. Januar, es geht nicht anders”, sagte er im Abgeordnetenhaus.

RND/tdi

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