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Der Corona-Überblick

Maskenpflicht, „Basisschutz“ und Hotspotregeln: Das gilt jetzt in Ihrem Bundesland

Rheinland-Pfalz, Mainz: Ein Mann geht in der Mainzer Innenstadt an einer verlorenen OP-Maske entlang, die auf dem Boden vor einem Einkaufszentrum liegt.

Mehr als zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie sind die meisten staatlichen Alltagsbeschränkungen in weiten Teilen Deutschlands beendet. Trotz weiter hoher Infektionszahlen sieht der neue bundesweite Rechtsrahmen seit Sonntag nur wenige allgemeine Schutzmaßnahmen vor. Nach dem geänderten Infektionsschutzgesetz sind zahlreiche Auflagen in der Nacht zum 3. April ausgelaufen, die Millionen Menschen seit Monaten gewohnt waren – darunter Zugang nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) oder für Geimpfte und Genesene (2G). Auch generelle Maskenpflichten beim Einkaufen oder in Schulen gelten nun meist nicht mehr.

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Das weitgehende Ende der Maßnahmen zur Corona-Eindämmung hatte die Ampelkoalition gegen Proteste unter anderem aus den Ländern durchgesetzt. Die Bundesregierung begründet dies damit, dass keine bundesweite Überlastung des Gesundheitswesens bestehe und im Notfall regional weiter schärfere Regeln erlassen werden können.

Der bundesweite Corona-Rechtsrahmens im Überblick:

„Basisschutz“: Allgemein anordnen können die Länder noch ...

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  • Pflichten zum Tragen von FFP2-Masken oder medizinischen Masken in Einrichtungen für gefährdete Menschen wie Kliniken, Pflegeheimen und Praxen sowie in Gemeinschaftseinrichtungen etwa für Asylbewerber.
  • Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr mit Bussen und Bahnen.
  • Testpflichten in Einrichtungen für gefährdete Menschen wie Kliniken und Pflegeheimen sowie in Schulen und Kitas.

Hotspots: Darüber hinaus können die Länder Beschränkungen ergreifen – aber erst dann, wenn das Landesparlament „die konkrete Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage“ in einer „konkret zu benennenden Gebietskörperschaft“ feststellt. Dies kann eine Kommune, eine Region oder letztlich ein ganzes Land umfassen. Möglich sind ...

  • Pflichten zum Tragen von FFP2-Masken oder medizinischen Masken in weiteren Bereichen – darunter fielen auch Schulen.
  • Abstandsgebote von 1,50 Metern im öffentlichen Raum, insbesondere in öffentlich zugänglichen Innenräumen.
  • Zugangsregeln mit Nachweisen nur für Geimpfte und Genesene (2G) oder für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G).
  • die Pflicht zum Erstellen von Hygienekonzepten.

Schwellenwerte, ab wann eine Region ein Hotspot ist, sind im Gesetz nicht beziffert. Generelle Voraussetzung ist entweder, dass dort eine gefährliche Virusvariante kursiert – oder wegen besonders hoher Fallzahlen eine Überlastung der Klinikkapazitäten droht.

Pünktlich um Mitternacht: In den Clubs fallen die Masken

In der Nacht zu Sonntag ist die Maskenpflicht fast überall in Innenräumen gefallen. In den Clubs wurde der Moment mit einem Countdown gefeiert.

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Bundesweit bleiben die Infektionszahlen hoch, auch wenn sie seit einigen Tagen sinken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstag mit 1531,5 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1586,4 und eine Woche zuvor bei 1758,4 gelegen.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg sind am Sonntag die meisten Corona-Beschränkungen ausgelaufen. Eine entsprechende Hotspotregelung, die weitere Maßnahmen rechtfertigen würde, wird vorerst nicht angewandt. „Die Voraussetzungen sind nicht gegeben“, schreibt das Land Baden-Württemberg am 1. April. Weder bestehe die Gefahr, Krankenhäuser könnten überlastet sein, noch erfülle die aktuelle Virusvariante bestimmte medizinische Merkmale.

Weiterhin gelten im Land sogenannte Empfehlungen zum Einhalten entsprechender Abstände, dem Tragen einer medizinischen Maske oder FFP2-Maske und allgemeinen Hygieneregeln. Verpflichtend sind diese Empfehlungen jedoch nicht. Nur im im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), in Arzt- und Zahnarztpraxen, Krankenhäusern oder Einrichtungen der Rettungsdienste gilt weiterhin eine Maskenpflicht.

Die Testpflichten entfallen überall außer in Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Pflegediensten. Diese Regelungen werden nicht direkt in der Corona-Verordnung der Landesregierung, sondern in entsprechenden Ressortverordnungen umgesetzt. Die Testpflichten in Schulen und Kitas gelten vorerst bis zum Beginn der Osterferien am 13. April.

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Baden-Württemberg hat sich bis zuletzt dafür eingesetzt, mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes einen Instrumentenkasten an Basisschutzmaßnahmen aufrechterhalten zu können, mit dem kurzfristig auf Änderungen des Infektionsgeschehens im Land hätte reagiert werden können. Das neue Infektionsschutzgesetz sehe dies jedoch nicht mehr vor, heißt es vonseiten der Landesregierung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann warf der Bundesregierung zuletzt grobe Fahrlässigkeit im Umgang mit der Pandemie vor.

Bayern

Am 3. April sind auch in Bayern die allermeisten Corona-Beschränkungen ausgelaufen.

Konkret heißt das: Seit heute gibt es bayernweit keinerlei 2G- oder 3G-Zugangsregeln mehr – auch Ungeimpfte haben damit ohne Test wieder Zugang zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Nur in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen müssen Besucher und Beschäftigte tagesaktuelle beziehungsweise regelmäßige Tests machen. Auch in Schulen und Kitas wird – zunächst bis Ostern – weiter getestet. In den Kitas, die geöffnet haben, auch in den Osterferien. Wie es danach weitergeht, muss das Kabinett noch rechtzeitig entscheiden.

Höhepunkt der aktuellen Corona-Welle wahrscheinlich erreicht

Die Corona-Inzidenzen in Deutschland waren zuletzt so hoch gestiegen wie noch nie zuvor in der Pandemie. Jetzt deutet sich eine leichte Entspannung an.

Eine FFP2-Maskenpflicht gilt jetzt nur noch im öffentlichen Nahverkehr, in Arztpraxen, Krankenhäusern, in Pflegeheimen, Flüchtlingsunterkünften und ähnlichen „vulnerablen Einrichtungen“. Überall sonst ist die Maskenpflicht Geschichte, etwa im Einzelhandel, in Freizeiteinrichtungen aller Art, aber auch in sämtlichen Schulen: Von Montag an müssen in den Schulen keine Masken mehr getragen werden.

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Die Staatsregierung empfiehlt allerdings, in Innenräumen auch weiterhin Masken zu tragen, etwa im Handel, in Freizeiteinrichtungen, aber auch in Schulen, außer im Klassenzimmer.

Berlin

Auch in Berlin gilt die Maskenpflicht nur noch im ÖPNV sowie in Arztpraxen, Krankenhäusern, Tageskliniken oder Pflegeeinrichtungen. Eine Testpflicht läuft am 3. April aus, außer in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Gemeinschaftseinrichtungen für Asylbewerber und Geflüchtete sowie Justizvollzugsanstalten. Auch in Schulen und Kitas gilt weiterhin eine Testpflicht.

Berlin beendet einen großen Teil der Corona-Maßnahmen

Auch ein Nachweis einer Impfung oder Genesung, die sogenannte 2G oder 3G-Regelung, ist nun nicht mehr erforderlich.

Brandenburg

In Brandenburg sind vom 3. April an weitere Corona-Bestimmungen weggefallen, einige Regeln bleiben aber. So entfällt die 3G-Regel in Gaststätten, Theatern und Kinos. Auch die 2G-Regel in Diskotheken, die Obergrenze bei Großveranstaltungen und die Maskenpflicht in Schulen und im Handel werden aufgehoben. Die FFP2-Maskenpflicht gilt hingegen bis mindestens zum 30. April weiter für Fahrten in öffentlichen Bussen und Bahnen und für den Besuch von Kliniken, Pflegeheimen, Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften. In Schulen fällt die Maskenpflicht weg.

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Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) rief angesichts immer noch hoher Corona-Infektionszahlen im Land die Bevölkerung zu Umsicht auf und appellierte, mit den bekannten Verhaltens- und Hygieneregeln sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

Bremen

In Bremen und Bremerhaven entfallen am Samstag die meisten der bislang geltenden Corona-Maßnahmen. Unter anderem wird in vielen Bereichen die Maskenpflicht aufgehoben, so unter anderem auch im Einzelhandel, beim Einkauf ist also keine Maske mehr nötig.

In einigen Bereichen bleibt die Maskenpflicht bestehen. Diese gilt weiterhin in medizinischen Einrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäusern, Tageskliniken sowie ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Auch im öffentlichen Nahverkehr sowie in in Obdachlosenunterkünften und in Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin vorgeschrieben.

In folgen Einrichtungen gilt auch über den 3. April hinaus eine Testpflicht: Krankenhäuser, ambulante sowie stationäre Pflegeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber wie Justizvollzugsanstalten.

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Auch in Schulen und Kindertagesstätten gilt eine Testpflicht. Schülerinnen und Schüler müssen sich entweder dreimal pro Woche in der Schule testen lassen oder einen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. In Kindertagesstätten wird dreimal wöchentlich getestet.

Hamburg

In Hamburg gelten vorerst keine Corona-Lockerungen. Die norddeutsche Hansestand macht vorerst von der Hotspotregelung gebrauch. Danach können die Länder Beschränkungen über den 2. April hinaus ergreifen – aber erst dann, wenn das Landesparlament „die konkrete Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage“ in einer „konkret zu benennenden Gebietskörperschaft“ feststellt.

Nach der neuen Eindämmungsverordnung besteht unter anderem die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen bis Ende April fort. Dazu zählen etwa der Einzelhandel, der öffentliche Personennahverkehr und Veranstaltungen. Bei Einkäufen des täglichen Bedarfs – zum Beispiel in Supermärkten, Drogerien und Apotheken – reicht eine medizinische Maske.

Gelockert wird allerdings die Maskenpflicht an Schulen. Kinder und Lehrkräfte dürfen ab Montag die Masken am Platz abnehmen. Zugangsbeschränkungen zum Beispiel für Restaurants oder Fitnessstudios fallen weg. In der Gastronomie kann die FFP2-Maske am Platz abgenommen werden.

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Für Clubs und Diskotheken gilt der Verordnung zufolge das 2G-Plus-Zugangsmodell. Demnach darf ohne einen tagesaktuellen Corona-Test nur in die Läden rein, wer geboostert ist oder einen Basisschutz plus eine Genesung nachweisen kann. Ungeimpfte haben keinen Zutritt. Eine Test- und FFP2-Maskenpflicht gilt weiterhin für Besucher von Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Die neuen Regeln in Hamburg gelten bis Ende April.

Ende der Maskenpflicht: Was raten die Experten?

Insbesondere wegen der derzeit noch so hohen Inzidenzen raten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiterhin zur FFP2-Maske.

Hessen

Nach zwei Jahren der Pandemie sind am Samstag zentrale Corona-Regeln weggefallen. Eine Maskenpflicht gilt danach noch in Arztpraxen und Krankenhäusern, in Alten- und Pflegeheimen sowie bei Pflege- und Rettungsdiensten. Auch in Bussen und Bahnen im ÖPNV sowie im Fernverkehr und in Sammelunterkünften wie etwa Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften besteht weiter die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern. Eine Ausnahme dieser Pflicht gilt in Krankenhäusern für stationäre Patienten.

Corona-Testpflichten bestehen laut hessischer Landesregierung für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften. Ausnahmen sind für Geimpfte und Genesene sowie aus sozialethischen Gründen möglich und von der Einrichtungsleitung zu erlassen. Bewohnertestungen könnten gerade in Pflegeheimen bei einem Ausbruchsgeschehen anlassbezogen vom zuständigen Gesundheitsamt angeordnet werden.

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In den hessischen Schulen werden nach der neuen Corona-Verordnung Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler weiterhin drei Mal wöchentlich getestet. Justizvollzugs- und Abschiebehaftanstalten können selbst über die Anordnung von Testpflichten entscheiden.

Vereinzelt machten Einzelhändler und Gastronomen von ihrem Hausrecht Gebrauch und verlangten das Tragen einer FFP2-Maske in ihren Geschäftsräumen. Einige große Kaufhäuser plakatierten hingegen, man könne „ab sofort sicher ohne Maske“ bei ihnen einkaufen.

Mecklenburg-Vorpommern

Ähnlich wie in Hamburg ändert sich in Mecklenburg-Vorpommern erst mal nichts. Das Land macht von der Hotspotregelung Gebrauch. Auf Grundlage der Landtagsbeschlüsse vom 24. März hat die Landesregierung eine neue Corona-Landesverordnung beschlossen, die am 1. April die bisherige Verordnung mit den Übergangs­regelungen ablöst. „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor die bundesweit höchsten Zahlen bei den Infizierten und bei der Hospitalisierungs­inzidenz“, sagte Gesundheitsministerin Stefanie Drese nach der Kabinettssitzung am 29.03. Das führe zu einer starken Belastung des öffentlichen Gesundheits­systems – in Teilen zu einer Überlastung.

Corona-Hotspots: Karl Lauterbach will Ländern vier Kriterien vorschlagen

Am Montag beraten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern über die Hotspot-Regel für schärfere Corona-Maßnahmen.

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Das Tragen einer Maske in öffentlichen Innenbereichen bleibt daher Pflicht. Im Freien dagegen wird das Tragen einer Maske empfohlen, wenn nicht genügend Abstand eingehalten werden kann. Somit bleibt auch das sogenannte Abstandgebot von 1,50 Metern bestehen.

Ebenso wie die G-Regeln: Für Restaurants und Kneipen zum Bespiel bleibt die 3G-Regel – also geimpft, getestet oder genesen. Wer will, kann aber auch nach dem 2G-Modell verfahren. Maske und Abstand sind dann kein Muss mehr. In Clubs und Diskotheken gilt allerdings weiter die 2G-Plus-Regel. Zutritt hat dann nur, wer geimpft oder genesen und getestet ist.

Niedersachsen

Menschen in Niedersachsen können sich auf einen einfacheren Alltag in der Corona-Pandemie einstellen. Wer etwa ins Restaurant oder Kino gehen möchte, benötigt keinen 3G-Nachweis mehr. Bei privaten Treffen gibt es laut Landesregierung ebenfalls keine Beschränkungen mehr.

Durch das überarbeitete Bundesinfektionsschutzgesetz können Länder nur noch niedrigschwellige Corona-Maßnahmen anordnen, wie etwa eine Maskenpflicht im Nahverkehr oder in Krankenhäusern. Ebenfalls sind einige Testnachweise weiterhin vorgesehen, etwa für Schulen oder Pflegeheime. An dem Gesetz hatte es deutliche Kritik gegeben, auch aus Niedersachsen.

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Die Grünen-Landtagsfraktion fordert, im Parlament eine solche Hotspotregel zu definieren. Die Fraktionsvorsitzende Julia Willie Hamburg sagte auf Anfrage: „Mit einem vom Landtag beschlossenen Kriterienkatalog könnte der Landtag regelmäßig die Landkreise definieren, die Hotspot sind. Neben Krankenhausbelastung und Infektionszahlen sollten auch Personalausfall und Bettensperrungen berücksichtigt werden.“ Zu geringe Schutzmaßnahmen würden zur Gefahr für viele, vor allem für Kinder, ältere Menschen und das Personal in den Kliniken, das seit mehr als zwei Jahren an der Belastungsgrenze arbeite.

Nordrhein-Westfalen

Auch in Nordrhein-Westfalen sind Zugangsbeschränkungen wie etwa die 3G-Regel für Restaurants oder die 2G+-Regel in Clubs entfallen – auch die Maskenpflicht wurde für viele Bereiche des Lebens aufgehoben. Auch Kapazitätsgrenzen für Veranstaltungen gelten länger nicht mehr.

Die 3G-Regel für die Gastronomie, Bibliotheken, Messen, Museen und andere Kultureinrichtungen, Konzerte und Zoos fällt weg. Auch für Friseursalons und andere körpernahe Dienstleistungen sowie Sonnenstudios gibt es keine 3G-Zugangsbeschränkungen mehr. Das 2G-Plus-Modell wurde für Clubs und Diskotheken aufgehoben.

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Die allgemeine Maskenpflicht gilt nur noch in Bussen und Bahnen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Seniorenheimen und in Unterkünften für Geflüchtete.

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Eine Testpflicht gibt es auch nur noch in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Einrichtungen von Pflegediensten und Unterkünften für Geflüchtete.

Rheinland-Pfalz

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie, zahlreichen zwischenzeitlichen Verschärfungen und Lockerungen, fallen am 3. April die meisten Regeln und Schutzmaßnahmen in Rheinland-Pfalz weg. Diese Regeln gelten künftig in dem Bundesland:

Masken müssen weiterhin in Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern (außer den Patienten dort) getragen werden. Außerdem gilt nach wie vor in Bussen und Bahnen Maskenpflicht. Darüber hinaus können Inhaber von Geschäften mit ihrem Hausrecht eine Maskenpflicht anordnen.

In den Schulen wird weiterhin auf das Coronavirus getestet, bis Ende April werden Schulpersonal sowie die Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet. Für Kitas gilt weiterhin: Nach einem Infektionsfall müssen sich Kontaktpersonen isolieren und dürfen erst mit einem negativen Schnelltest einer zertifizierten Teststelle oder nach zehn Tagen zu Hause wieder kommen.

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Saarland

Auch im Saarland fallen am 3. April die meisten Regeln und Schutzmaßnahmen weg. So muss etwa kein Mindestabstand mehr eingehalten werden, Kontaktbeschränkungen und 2G- und 3G-Regelungen sind erst einmal nicht mehr vorgesehen.

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Masken müssen weiterhin in Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern (außer den Patienten dort) getragen werden. Außerdem gilt nach wie vor in Bussen und Bahnen Maskenpflicht. Darüber hinaus können Inhaber von Geschäften mit ihrem Hausrecht eine Maskenpflicht anordnen.

In den Schulen wird weiterhin auf das Coronavirus getestet – vorgesehen sind drei verpflichtende Tests pro Woche.

Sachsen

Auch in Sachsen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske nur noch in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen sowie dem öffentlichen Personennahverkehr.

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Die Staatsregierung Sachsen empfehle jedoch „dringend das Tragen von Masken in öffentlich zugänglichen Innenräumen und die Einhaltung des Mindestabstandes“, so das Land.

Eine Corona-Testpflicht entfällt überall außer in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen sowie Justizvollzugsanstalten. Der Schulbetrieb findet im Regelbetrieb statt. Es werden wöchentlich zwei Tests auf das Coronavirus durchgeführt. Nach den Osterferien entfällt die Testpflicht. Eine Maskenpflicht gibt es in den Schulen nicht mehr.

Sachsen-Anhalt

Auch wenn die Sieben-Tage-Inzidenz noch sehr hoch ist – an diesem Sonntag fallen viele Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Es tritt die neue 17. Eindämmungsverordnung des Landes in Kraft, die bis zum 30. April gelten soll. Worauf müssen sich die Menschen in Sachsen-Anhalt nun einstellen?

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Die Maskenpflicht entfällt an vielen Orten. Beim Bäcker, im Supermarkt oder Kaufhaus ist das Einkaufen wieder ohne den gewohnten Mund-Nasen-Schutz möglich. Auch in Freizeiteinrichtungen und Restaurants darf die Maske weggelassen werden. Eine Pflicht zum Tragen des medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht aber weiterhin im öffentlichen Nahverkehr und im Gesundheitsbereich, etwa in Arztpraxen und Krankenhäusern.

Angesichts der hohen Corona-Inzidenzen in Sachsen-Anhalt und bundesweit wird insbesondere in Innenräumen zum freiwilligen Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie zum Abstandhalten und zum Einhalten der Hygieneregeln und regelmäßigen Tests geraten. In der Präambel der Landesverordnung heißt es: „Weiterhin gilt es, eigene Interessen zurückzustellen und freiwillig das Gemeinwohl zu stärken. Das bedeutet, Verantwortung und Fürsorge für andere zu übernehmen.“

Die Testpflicht entfällt bis auf folgende Bereiche: Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste, Asylbewerberunterkünfte, Gefängnisse. Ausgenommen von der Testpflicht sind Geimpfte und Genesene. In den Schulen sind Tests bis zum 24. April vorgeschrieben. Bis zum 10. April, also bis zu den Osterferien, soll an mindestens drei Tagen in der Woche auf das Coronavirus getestet werden. In der Woche nach Ostern wird das auf mindestens zweimal pro Woche reduziert.

Schleswig-Holstein

Trotz weiterhin hoher Infektionszahlen fallen die meisten Corona-Regeln in Schleswig-Holstein ab Sonntag weg. Eine Maskenpflicht gilt weiterhin in Krankenhäusern, Pflegeheimen sowie im öffentlichen Nahverkehr. Noch bis zum 18. April bestehen weiter Testpflichten für Mitarbeiter und Eltern in Kitas. Das Land stellt Tests weiter kostenlos bereit. Die Testpflicht bleibt auch in Pflegeeinrichtungen. In Krankenhäusern soll ein dem Infektionsgeschehen angemessenes Testkonzept verfolgt werden.

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Ab Sonntag sind den Ländern nur noch wenige allgemeine Schutzregeln etwa zu Masken und Tests in Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen erlaubt. Überall sonst entfällt die Maskenpflicht, beispielsweise beim Einkaufen, bei größeren Veranstaltungen drinnen oder in der Schule. Weitergehende Corona-Beschränkungen wie Maskenpflichten in Innenräumen oder Zugangsregeln sind nur möglich, wenn der Landtag einzelne Kreise zu regionalen Hotspots erklärt.

Thüringen

In Thüringen fallen ab Sonntag fast alle Corona-Regeln weg. Ein Antrag der rot-rot-grünen Minderheitsregierung, die aktuell geltenden Regeln zu verlängern, wurde von CDU, AfD und FDP abgelehnt. Sie verwiesen auf die geringe Auslastung der Intensivstationen und die bei Omikron häufig vergleichsweise milden Krankheitsverläufe.

Ähnlich wie in anderen Bundesländern entfällt beispielsweise die Maskenpflicht im Handel, in Schulen oder bei Friseuren. Auch die 3G-Regel in der Gastronomie oder in Theatern gilt nicht mehr.

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Das Bildungsministerium kündigte am Donnerstag an, dass in Schulen und Kindergärten weiterhin „Basisschutzmaßnahmen“ gelten sollen. Das berichtet der MDR. So soll auch künftig Distanzunterricht möglich sein, wenn es das Infektionsgeschehen erfordert. In Schulbussen müssen Masken getragen werden, weiterhin werde zweimal pro Woche an Schulen getestet, hieß es.

Für Kindergärten werden dagegen ab kommender Woche Corona-Tests nicht mehr landesweit geregelt und bezahlt. Bildungsminister Helmut Holter (Linke) rief dazu auf, mindestens bis Ostern freiwillig an den Schulen dort Masken zu tragen, wo dies bisher bereits üblich war, so der MDR.

RND/hyd mit Agenturmaterial

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