2-G-Regel in Berlin: Senat beschließt nun doch Ausnahme für Kinder

  • Nach heftiger Kritik an der 2-G-Regel in Berlin hat der Senat nun reagiert.
  • Kinder unter zwölf Jahren Zugang sollen künftig doch Zutritt zu Restaurants oder Veranstaltungen haben.
  • Im tags zuvor beschlossenen Modell waren die Rechte lediglich Geimpften und Genesenen vorbehalten.
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Berlin. Berlin lässt nun doch Ausnahmen bei der neuen 2-G-Regel zu. Neben Geimpften und Genesenen sollen auch Kinder unter zwölf Jahren Zugang zu Restaurants oder Veranstaltungen haben, die diese 2-G-Regel anwenden. Darauf verständigte sich der Senat am Mittwoch nach breitem Protest gegen das am Vortag beschlossene 2-G-Optionsmodell, das keine solchen Ausnahmen vorsah.

Kinder ab sechs Jahren müssen demnach einen negativen Corona-Test vorweisen, soweit sie nicht im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden. Das kann etwa in den Ferien der Fall sein.

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Gleichzeitig bleibt es dabei, dass Betreiber selbst entscheiden können, ob sie den Zutritt zu ihren Innenräumen wie bisher Geimpften, Genesenen und Getesteten (3 G) erlauben oder unter Wegfall etwa der Maskenpflicht und mit mehr Teilnehmern nur noch Geimpften und Genesenen (2 G). Das gilt ab Samstag. Im letzteren Fall dürfen nun auch Kinder unter zwölf Jahren dazukommen, für die es bislang keine Impfangebote gibt.

RND/dpa

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