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Corona-Politik: Gewerkschaft NGG warnt vor Kahlschlag im Gastgewerbe

  • Wenn es um neue Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geht, wird immer auch über das Gastgewerbe gesprochen.
  • Der Chef der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten warnt vor einem massiven und dauerhaften Verlust von Arbeitsplätzen.
  • „Diese gebeutelte Branche weiter zu maßregeln, trifft die Falschen“, kritisiert er.
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Berlin. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten warnt vor einem Kahlschlag in der Branche, wenn es zu erneuten massiven Einschränkungen für Hotels und Gaststätten kommt. „Hotels, Gaststätten und auch Bars sind die mit am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Unternehmen und dürfen nicht geopfert werden“, sagte der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Deshalb warnen wir vor einem harten Vorgehen.“

Bis Juli sei bezogen auf das Vorjahr die Zahl der Beschäftigten um rund ein Sechstel gesunken, in Bars um Kneipen bereits um mehr als ein Drittel, so Zeitler – Kurzarbeiter würden dabei weiter als Beschäftigte gezählt. „Mit jeder weiteren Einschränkung wird dieser Kahlschlag weitergehen“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende. „Dessen müssen sich die Politiker bewusst werden: Es geht um Arbeitsplätze, die unwiederbringlich verloren wären.“

Verweis auf Hygienekonzepte

Zeitler führte aus: „Das Gastgewerbe ist nach bisherigen Erkenntnissen, wenn die Hygienestandards eingehalten werden, kein Infektionsherd wie etwa private Feiern.“ Das Gastgewerbe habe unter großen Anstrengungen und verantwortungsbewusst Hygienekonzepte entwickelt. „Diese gebeutelte Branche weiter zu maßregeln, trifft die Falschen.“

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Notwendig sei es vielmehr zu prüfen, ob die von der Bundesregierung bereitgestellten finanziellen Mittel tatsächlich bei den Unternehmen ankämen, forderte der NGG-Chef. „Hier muss offensichtlich nachgesteuert werden.“

RND



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