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Bürger beurteilen Corona-Krisenbewältigung völlig unterschiedlich

  • Am Mittwoch beraten Bund und Länder wieder darüber, wie es in der Corona-Pandemie weitergeht.
  • Die Zufriedenheit der Bürger mit ihrer Arbeit aber schwankt laut einer Umfrage stark zwischen den Bundesländern.
  • Diese korrespondiert aber nicht in jedem Fall mit den jeweiligen Inzidenzwerten.
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Berlin. Die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der Bekämpfung der Corona-Krise schwankt einer Forsa-Umfrage zufolge zwischen den Bundesländern massiv. Nach einer Repräsentativerhebung in der Zeit vom 18. bis 26. Februar ist die Einschätzung in Bayern und in norddeutschen Ländern überdurchschnittlich positiv, während in Berlin und den darum liegenden ostdeutschen Ländern sowie in Nordrhein-Westfalen die Stimmung vergleichsweise schlecht ist. Die Umfrage liegt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) exklusiv vor.

Corona-Politik: Thüringer am pessimistischsten

In Mecklenburg-Vorpommern und in Bayern werden die Anstrengungen für die Bewältigung der Pandemie am positivsten bewertet. In beiden Ländern erklärten jeweils 72 Prozent der Befragten, die Krise sei bisher „alles in allem“ gut bewältigt worden. In Schleswig-Holstein sind es 71 und in Hamburg 70 Prozent.

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Den schlechtesten Wert weist Thüringen mit nur 40 Prozent der Befragten aus, die mit der Krisenbewältigung alles in allem zufrieden sind. 57 Prozent gaben dort an, die Krise werde nicht so gut beziehungsweise schlecht bewältigt. In Sachsen äußerten sich 44 Prozent positiv, in Berlin und Nordrhein-Westfalen jeweils 45 und in Brandenburg 46 Prozent.

Im Mittelfeld mit Zustimmungswerten zwischen 51 und 65 Prozent liegen das Saarland (51), Niedersachsen (53), Hessen (54), Sachsen-Anhalt (58), Baden-Württemberg (60), Rheinland-Pfalz (64) und Bremen (65). Befragt wurden insgesamt 7980 Menschen. Die Zufriedenheit beziehungsweise Unzufriedenheit der Menschen korrespondiert nicht in jedem Fall mit den Inzidenzwerten.

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