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Dänische Topepidemiologin: In zwei Monaten ist die Corona-Pandemie vorbei

  • Die dänische Epidemiologin Tyra Grove Krause geht davon aus, dass die Corona-Pandemie bereits in zwei Monaten vorbei sein könnte.
  • Sie hoffe, dass dann die Infektionen sinken werden „und wir unser normales Leben zurückbekommen“, sagte sie im dänischen Fernsehen.
  • Doch bis dahin werden sich viele Menschen mit der Omikron-Variante infiziert haben, fürchtet sie.
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Die Epidemiologin und Direktorin des staatlichen Forschungslabors SSI in Dänemark, Tyra Grove Krause, hat sich im dänischen Fernsehsender TV2 zum Ende der Corona-Pandemie geäußert.

Auf die Frage, wie lange das Coronavirus das Leben der Dänen noch entscheidend beeinflussen wird, antwortete die Epidemiologin: „Ich denke, es wird die Pandemie noch in den nächsten zwei Monaten geben. Dann hoffe ich, dass die Infektionen sinken werden und wir unser normales Leben zurückbekommen.“ Die Expertin stützt sich auf eine Studie, wonach bei der Omikron-Variante nur etwa halb so viele Menschen im Krankenhaus behandelt werden müssten wie bei der Delta-Variante.

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Pandemie vorbei – Virus bleibt?

Allerdings warnte Krause: „Omikron ist hier, um zu bleiben. Es wird im kommenden Monat für eine massive Ausbreitung der Infektionen sorgen.“ Alles deute darauf hin, dass man eine starke Immunität aufbaue, sodass in zwei Monaten viele Menschen geschützt seien. In Dänemark macht die Omikron-Variante inzwischen rund 90 Prozent aller nachgewiesenen Corona-Infektionen aus.

Voraussichtlich Ende Januar werde die Omikron-Variante in Dänemark ihren Höhepunkt erreichen, prognostizierte die Expertin. Im Februar werde es dann bereits weniger Neuinfektionen geben und der Druck auf das Gesundheitssystem abnehmen. „Es kann gut sein, dass wir dann nach wie vor das Coronavirus haben und dass wir weiterhin besonders gefährdete Menschen bis zum nächsten Winter impfen müssen“, erklärte die Epidemiologin im dänischen Fernsehen.

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In Dänemark sind inzwischen 78,86 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Trotzdem hat das Land in den vergangenen Wochen immer wieder neue Höchststände bei der Zahl der Neuinfektionen verzeichnet. Die Inzidenz war zuletzt so hoch wie in keinem anderen EU‑Land. Am 4. Januar lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1960,4.

RND/scs

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