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Omikron in England: Wie die britische Regierung die Schulen sicher machen will

  • Die Omikron-Variante breitet sich auch in England immer weiter aus und ist dort zur vorherrschenden Corona-Variante geworden.
  • Dennoch öffnen dort nach Weihnachten die Schulen wieder.
  • Wie die britische Regierung die Schulen sicher machen will.
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New York. Die britische Regierung hat die schnellstmögliche Ausstattung von Schulen mit Belüftungsgeräten und genügend Corona-Tests versprochen. So solle sichergestellt werden, dass die Schüler im Laufe dieser Woche wieder in den Unterricht zurückehren können, erklärte die Regierung am Montag. Gleichzeitig steigen die Infektionsraten im Vereinigten Königreich stark an.

Schüler der Sekundarstufe müssen Gesichtsmasken tragen, wenn sie nach den Weihnachtsferien in den Unterricht zurückkehren werden, und es könnte angesichts des Personalmangels zu Zusammenlegungen von Klassen kommen.

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Maskenpflicht und tägliche Tests

Premierminister Boris Johnson sagte, die Maskenpflicht solle die Übertragung des Virus eindämmen. „Mir gefällt der Gedanke, Gesichtsmasken im Klassenzimmer zu haben, genauso wenig wie jedem anderen, aber wir werden sie nicht einen Tag länger als nötig aufbehalten“, sagte der Regierungschef. Bildungsminister Nadhim Zahawi sagte dem Fernsehsender Sky News: „Es hat Priorität, die Schulen offen zu halten.“

Die hoch ansteckende Omikron-Variante hat die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Großbritannien über Weihnachten und Neujahr in die Höhe schnellen lassen. Allein für England und Wales wurden am Sonntag 137.583 Neuinfektionen und 73 Todesfälle gemeldet, die Zahlen für Schottland und Nordirland werden nach dem Feiertagswochenende bekannt gegeben.

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Patrick Roach, Generalsekretär der britischen Lehrergewerkschaft NASUWT, begrüßte die Nachricht, dass mehr Beatmungsgeräte und Testkits zur Verfügung stehen würden, warnte jedoch am Sonntag, dass das Bildungswesen ein weiteres dringendes Problem habe. „Die Verfügbarkeit von Lehrern und Hilfspersonal ist ebenfalls ein wichtiger Druckpunkt für die Schulen in diesem Schuljahr, da die Zahl der Corona-Fälle weiter zunimmt“, sagte er.

RND/AP

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