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Ab Montag: Österreich plant Lockdown für Ungeimpfte und FFP2-Maskenpflicht

Ein Schild mit der Aufforderung einen 2G-Nachweis bereitzuhalten hängt am Eingang eines Cafes in der Salzburger Altstadt. In Österreich soll im Kampf gegen die Corona-Pandemie am Montag ein Lockdown für Ungeimpfte starten.

Im Entwurf einer neuen Corona-Verordnung für Österreich ist ein landesweiter Lockdown für Ungeimpfte vorgesehen. Zudem werden in dem Papier eine FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen und weitere Verschärfungen für Gastronomie und Handel genannt, wie die österreichische „Kronen Zeitung“ und „Der Standard“ übereinstimmend berichten.

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Ab Montag sollen den Medienberichten zufolge Personen ihren „privaten Wohnbereich“ nur noch in Ausnahmefällen verlassen können, sollten sie keinen Nachweis über eine Impfung gegen das Coronavirus oder eine Genesung haben. Erlaubt sei dann nur noch der Weg zur Arbeit, die „Erledigung notwendiger Grundbedürfnisse des täglichen Lebens“ wie etwa der Einkauf oder der Besuch von Gesundheitsleistungen. Ausgenommen seien Kinder unter zwölf Jahren.

Ein Aufenthalt im Freien zur „körperlichen und psychischen Erholung“ sowie die Betreuung von „unterstützungsbedürftigen Personen“ soll auch weiterhin ohne Nachweis möglich sein. Private Treffen sollen nur noch mit maximal einer haushaltsfremden Person erlaubt sein. Der Lockdown für Ungeimpfte soll laut den Plänen der Regierung vorerst bis zum 24. November gelten, wie aus dem Entwurf hervorgeht.

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Österreich: FFP2-Maskenpflicht und flächendeckende 2G-Regelung

In sämtlichen geschlossenen Räumen des öffentlichen Bereichs soll zudem eine FFP2-Maskenpflicht für alle Bürgerinnen und Bürger gelten. Dazu zählen unter anderem öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn, aber auch Skilifte und Seilbahnen, Reisebusse und Ausflugsschiffe. Ausgenommen die öffentlichen Verkehrsmittel, soll an diesen Orten der Zutritt zudem nur mit 2G-Nachweis möglich sein.

Im Handel soll demnach auch die 2G-Regel greifen. Ausgenommen sind hiervon der Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Verkaufsstellen von Medizinprodukten und Heilbehelfen, der Tierfutterhandel, Tankstellen, Banken, die Post, KFZ- und Fahrradwerkstätten und Trafiken. „Take-away“ soll auch für Ungeimpfte weiterhin möglich sein. Dasselbe soll für die „Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse“ gelten.

Am Sonntag beraten sich die Landeshauptleute mit der österreichischen Bundesregierung über die Maßnahmen. Die österreichischen Bundesländer können für sich jeweils noch strengere Regeln erlassen. Die Verordnung muss nach den Beratungen noch durch den Hauptausschuss des Nationalrats in Österreich beschlossen werden. Angesichts der Regierungsmehrheit gilt das als gesichert.

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RND/alx

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