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  • Corona: NRW schränkt frühere Booster-Impfungen nach Kritik massiv ein

Frühe Auffrischung nur im „Einzelfall“ - NRW schränkt schnelle Booster wieder massiv ein

  • In Nordrhein-Westfalen rudert man bei der Empfehlung nach einer frühen Booster-Impfung gegen das Coronavirus wieder zurück.
  • Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass die Auffrischungsimpfung nach vier Wochen nur in „Einzelfallentscheidung“ möglich sei.
  • In der Regel solle die Drittimpfung erst nach fünf Monaten verabreicht werden.
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Nach heftiger Kritik hat das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen seine Empfehlung zur Auffrischungsimpfung noch einmal konkreter gefasst. „Der Mindestabstand zur Grundimmunisierung soll im Regelfall mindestens fünf Monate betragen, heißt es vom Ministerium. Der Mindestabstand von vier Wochen sei in „Einzelfallentscheidungen aufgrund einer medizinischen Indikation“ weiterhin möglich. Ein entsprechender Erlass sei an die Kreise und kreisfreien Städte verschickt worden.

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hatte noch am Tag zuvor bekräftigt, dass Booster-Impfungen in NRW grundsätzlich nach vier Wochen möglich seien. Experten hatten diesen Alleingang Nordrhein-Westfalens massiv kritisiert.

RND/fw mit Material der dpa

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