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Wegen unrichtiger Angaben – Niedersachsen gibt 17 Millionen Masken an den Bund zurück

  • Angaben auf Kartons stimmten nicht, einige Masken waren sichtbar mangelhaft.
  • Am Freitag wurde berichtet, dass Niedersachsen vier Millionen mangelhafter Masken an den Bund zurückgegeben hat.
  • Nun hat sich herausgestellt, dass das Land sogar 17 Millionen Masken beanstanden musste.
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Hannover. Das Land Niedersachsen will 17 Millionen Corona-Masken wegen unrichtiger Angaben wieder an den Bund zurückgeben. Dabei handelt es sich um 12 Millionen OP-Masken und fünf Millionen FFP2-Masken, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums am Samstag. Am Freitag war in einem NDR-Bericht zunächst von vier Millionen Masken die Rede gewesen.

„Der Grund für die Rückgabe ist die fehlerhafte Dokumentation“, sagte der Sprecher. Das Land habe die Dokumentation und die Prüfunterlagen zu den Masken kontrolliert. Zum Teil passten die Masken auch nicht zu den Angaben auf den Kartons. Einige Masken hätten auch sichtbare Mängel gezeigt. Technisch seien die Masken nicht überprüft worden. Zuvor hatten die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und der NDR berichtet.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war in den vergangenen Tagen in die Kritik geraten, weil er angeblich Masken, die nicht nach hohen Standards getestet worden seien, an Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder für Obdachlose verteilen lassen wollte. Spahn hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

RND/dpa

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