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Wegen Corona-Mutanten: Berlin führt Zweittestung bei Covid-Infizierten ein

  • Wer in Berlin positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, soll sich einem zweiten Test unterziehen.
  • Der Senat will herausfinden, wie verbreitet die ansteckenderen Corona-Mutationen sind.
  • Die Kosten für den PCR-Test will der Senat übernehmen.
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Berlin. Berlin will bei allen positiv auf das Coronavirus getesteten Personen auch einen Zweittest auf mögliche Mutanten vornehmen. Die Kosten für diesen PCR-Test werde der Berliner Senat übernehmen, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag in Berlin nach der Senatssitzung. Die Bereitschaft und die Kapazitäten bei den Berliner Laboren seien vorhanden. Ziel müsse es sein, die weitere Ausbreitung der Virusmutationen ebenso wie die Schließung weiterer Krankenhäuser zu verhindern, sagte Kalayci.

Das Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin ist seit dem Wochenende unter Quarantäne, neue Patienten werden nicht mehr aufgenommen. Das Personal befindet sich in sogenannter Pendel-Quarantäne zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Grund ist die Ausbreitung der als hochansteckend geltenden Corona-Variante B.1.1.7.

26 Personen mit Virus-Mutation infiziert

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Am Montag sei von 26 Personen die Rede gewesen, die in dem Krankenhaus mit der Virus-Mutation infiziert waren, sagte Kalayci. Außerdem seien für Berlin weitere 19 Fälle mit Virusvarianten aus anderen „Clustern“ bekannt geworden.

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Weiter kritisierte Kalayci die bundesweite Regelung, dass die vorgeschriebene Quarantäne nach Einreise aus dem Ausland nach fünf Tagen durch eine „Freitestung“ beendet werden könne. Mit Blick auf die Mutanten sehe sie dies kritisch und schlug vor, die Quarantänezeit gegebenenfalls zu verlängern.

RND/epd

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