Corona-Krise: Merz für rasches Lockdownende für kleine Firmen

  • CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz sorgt sich um kleine und mittlere Unternehmen in der Krise.
  • „Für viele kleine Firmen ist der Punkt jetzt schon erreicht, wo es nicht weitergeht“, sagte er in einem Interview.
  • Er fordert daher für diese ein schnelles Lockdownende.
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Berlin. Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat sich für ein schnelles Ende des Lockdowns vor allem für kleine und mittlere Unternehmen ausgesprochen. „Für viele kleine Firmen ist der Punkt jetzt schon erreicht, wo es nicht weitergeht. Mir machen vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen Sorgen. Die müssen möglichst schnell raus aus dem Lockdown, möglichst schnell zurück zu normalem Wirtschaften mit Hygienekonzept“, sagte er der „Bild“-Zeitung.

Für viele Menschen sei die Isolation im Lockdown nur schwer zu verkraften, sagte Merz weiter. „Das ist für eine offene Gesellschaft nicht lange zu verkraften. Vielen Menschen fällt jetzt schon zu Hause die Decke auf den Kopf. Sie wollen raus. Es ist für alle psychologisch eine schwierige Situation. Vor allem die Bildungs- und Entwicklungsrückstände bei unseren Kindern werden immer schwerer aufzuholen.“

Merz: Partei muss sich hinter neuen Parteichef stellen

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Merz äußerte sich in dem Interview auch zum Rennen um den CDU-Vorsitz. Er rief die Parteimitglieder auf, den künftigen Parteichef zu unterstützen. “Ganz egal, wer von den drei Kandidaten gewählt wird: Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, sich danach hinter den neuen Vorsitzenden zu stellen und als Partei wieder geschlossen Schlagkraft zu gewinnen”, sagte er der Zeitung.

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Auf dem Online-Parteitag am 15. und 16. Januar bewerben sich neben Merz auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen um die Nachfolge von Kramp-Karrenbauer. Es wird mit einer Stichwahl und einem knappen Ausgang gerechnet.

Merz kündigte an, die Union im Falle seiner Wahl zusammenführen und die Zersplitterung in mehrere Flügel überwinden zu wollen: “Diese Entwicklung hat damit zu tun, dass sich nicht mehr alle Strömungen in der Union richtig vertreten fühlen. Ich will nach meiner Wahl dafür sorgen, dass wichtige Themen wieder durch profilierte Köpfe glaubhaft vertreten werden.”

RND/dpa

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