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Corona: Merkel spricht mit Ministerpräsidenten - erstmals wieder vor Ort

  • Angesichts der Corona-Pandemie kommt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) immer wieder zu Beratungen mit den Bundesländern zusammen - seit sieben Monaten allerdings per Videoschalte.
  • Das wird sich nun morgen ändern.
  • Erstmals kommen die Ministerpräsidenten wieder nach Berlin.
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Berlin. Die Ministerpräsidenten der Länder kommen an diesem Mittwoch erstmals seit sieben Monaten wieder nach Berlin, um mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Corona-Lage zu beraten.

Die Konferenz werde auf ausdrücklichen Wunsch Merkels als “physisches Präsenzformat” abgehalten, berichtete die “Bild”-Zeitung. Ein Regierungssprecher bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa das Vor-Ort-Treffen und kündigte an, Merkel werde danach mit dem Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Michael Müller (SPD, Berlin), und dessen Vize, Bayerns Regierungschef Markus Söder, eine Pressekonferenz geben.

Das vorerst letzte Vor-Ort-Treffen war am 12. März gewesen, als das Herunterfahren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland wegen der Corona-Krise beschlossen wurde.

Die “Bild”-Zeitung berichtete, Kanzleramtschef Helge Braun habe in einer Videokonferenz mit den Staatskanzleichefs die Notwendigkeit physischer Anwesenheit mit der dramatischen Infektionslage in Deutschland begründet. Man müsse eine offene Debatte führen, die “historische Dimensionen” haben könne, wird Braun laut Teilnehmern in “Bild” zitiert.

RND/dpa

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