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Umfrage: Mehrheit für schnelle Grenzöffnungen zu EU-Ländern

  • Erst am 15. Juni will Bundesinnenminister Horst Seehofer die Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz öffnen.
  • Die Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich allerdings eine schnelle und vollständige Öffnung der Grenzen in der EU.
  • Die Akzeptanz für die Corona-Maßnahmen insgesamt bleibt derweil weiter hoch.
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Berlin. Die Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich nach einer Umfrage eine schnelle und vollständige Öffnung der Grenzen innerhalb der Europäischen Union. In der am Freitag veröffentlichten Befragung des ZDF-Politbarometers plädierten 55 Prozent dafür.

41 Prozent sind dagegen. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) sehen wegen der Corona-Pandemie ihre Urlaubspläne beeinträchtigt. Ein Drittel hat der Umfrage zufolge keine Reisepläne für den Sommer.

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Außenminister Heiko Maas (SPD) will nächste Woche mit Kollegen aus beliebten Urlaubsländern beraten, wie die Reisebeschränkungen nach und nach gelockert werden können. Innenminister Horst Seehofer (CSU) will die Grenzen mit Frankreich, Österreich und der Schweiz frühestens am 15. Juni öffnen. Der Grenzverkehr nach Luxemburg soll an diesem Samstag normalisiert werden.

Video
Seehofer: Freier Reiseverkehr ab 15. Juni vorstellbar
1:45 min
"Bis zum Ablauf der bestehenden Warnung müsse entschieden werden, wie man mit einzelnen Regionen weiter umgehe", sagt Bundesinnenminister Seehofer in Berlin.  © Reuters

Weiter hohe Akzeptanz für Corona-Regeln

Die Akzeptanz für Regeln zur Eindämmung des Coronavirus bleibt der Umfrage zufolge hoch: Zwei Drittel der Befragten halten sie für richtig. 17 Prozent halten sie für übertrieben, 15 Prozent wünschen sich härtere Maßnahmen. Eine deutliche Mehrheit der AfD-Anhänger (59 Prozent) findet die Beschränkungen übertrieben. Bei den Anhängern der anderen Parteien sehen das nur zwischen 7 Prozent und 16 Prozent so.

Anders sieht es in Sachen Schulen und Kinderbetreuung aus. Eine Mehrheit findet, dass nicht genug für den Unterricht (56 Prozent) und für die Betreuung in Kindergärten und Kitas (55 Prozent) getan wird.

RND/dpa

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