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Vorbereitung auf Herbst

Göring-Eckardt mahnt zu Tempo bei Infektionsschutz

17.03.22: Katrin Göring-Eckardt in der 20. Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude. Göring-Eckardt dringt angesichts steigender Corona-Infektionszahlen auf eine schnelle rechtliche Vorbereitung für eine Herbstwelle.

Berlin. Die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) dringt angesichts steigender Corona-Infektionszahlen auf eine schnelle rechtliche Vorbereitung für eine Herbstwelle. „Die weitere Corona-Vorsorge muss jetzt sehr schnell erarbeitet werden, damit die bewährten Maßnahmen auch im Herbst und Winter bei Bedarf möglich bleiben“, schrieb sie am Samstag auf Twitter. „Rechtzeitige Vorsorge ist das Entscheidende in der Bekämpfung einer Pandemie. Für den Fall, dass eine neue Virusvariante auftaucht oder das Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt, müssen wir vorbereitet bleiben. Bewährtes muss dann wieder möglich sein.“

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Sie verweis dabei auf den Sachverständigenrat der Regierung, der am Freitag seinen Bericht zur Bewertung bisheriger Corona-Maßnahmen vorgelegt hatte. Die Wissenschaftler hatten sich dabei teils außerstande gesehen, sich zur Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen wie etwa Schulschließungen zu äußern, teils weil Daten fehlten, teils weil sich verschiedene Maßnahmen überlagert hatten und der einzelne Effekt daher nicht klar abgrenzbar war. Anderen bescheinigten sie Wirksamkeit.

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Göring-Eckardt verwies auf die Maskenpflicht in Innenräumen. Sie nannte auch Kontakt- und Zugangsbeschränkungen, wobei die Wissenschaftler diese nur für wirksam erachteten, wenn sie am Anfang einer Welle frühzeitig erlassen und von der Bevölkerung akzeptiert werden.

RND/dpa

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