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Erste Staaten kündigen anderes Vorgehen bei zweiter Corona-Welle an

  • Litauen und Estland wollen aus Fehlern in der Corona-Krise lernen.
  • Beide Länder wollen bei einer zweiten Welle auf einen Lockdown verzichten.
  • Doch das ist im Ernstfall nicht die einzige Maßnahme, die verhindert werden soll.
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Vilnius/Tallinn . Litauen und Estland wollen bei einer zweiten Welle des Coronavirus keinen landesweiten Lockdown mehr verhängen und auch die Wirtschaft nicht komplett herunterfahren. In einem solchen Fall würden gezielte Maßnahmen an lokalen Epizentren ergriffen, sagten die Regierungschefs Saulius Skvernelis und Jüri Ratas am Donnerstag in Rundfunk-Interviews.

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"Viele Länder würden sich ein wenig anders verhalten, da wir in ganz Europa und auf der ganzen Welt schmerzhafte Lektionen bei der Bewältigung der Pandemie hatten", sagte Skvernelis im litauischen Radio. Sollte es zu einem erneuten Ausbruch kommen, werde sich die Regierung auf die Brennpunkte konzentrieren. Dafür gebe es bereits einen Plan. Ähnlich äußerte sich Ratas: "Das allgemeine Prinzip muss sein, dass nicht Estland zum Erliegen kommt, sondern das Virus."

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In den beiden baltischen Staaten hatten die Regierungen früh mit strikten Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus reagiert. Mitte März wurde der landesweite Ausnahmezustand verhängt. Seither hat sich die Lage deutlich verbessert - die Infektionszahlen sind im internationalen Vergleich eher gering. Inzwischen wurden die Maßnahmen wieder gelockert.

RND/dpa

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