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Limburger Bischof kritisiert „regellose“ Demonstrationen von Corona-Leugnern

  • Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, kritisiert die Art und Weise, wie Corona-Leugner in deutschen Städten gegen Pandemiemaßnahmen protestieren.
  • Zwar seien Demonstrationen legitime Mittel, um Meinungen zu artikulieren.
  • Dieses Recht stoße jedoch an Grenzen, wenn das Leben anderer Menschen gefährdet werde.
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Berlin. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, kritisiert die Art und Weise, wie „Querdenker“ und andere Corona-Leugner in deutschen Städten gegen Pandemiemaßnahmen protestieren.

„Demonstrationen sind ein legitimes Mittel, um Meinungen zu artikulieren“, sagte Bätzing dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Dieses Recht stößt aber an seine Grenzen, wenn durch regellose Demonstrationen das Leben anderer Menschen gefährdet wird.

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Tausende Menschen demonstrieren in Stuttgart gegen die Corona-Auflagen. Im Vorfeld waren die Behörden von 2500 Teilnehmern ausgegangen.  © Reuters
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Der Limburger Bischof nimmt jedoch auch die Politik in die Pflicht. „Die Bereitschaft der großen Mehrheit, Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie in Kauf zu nehmen, ist nach wie vor hoch. Dennoch haben die politischen Entscheidungen der jüngeren Vergangenheit dazu geführt, dass die Interessen sich immer weiter verästeln. Das macht es nicht einfacher, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu organisieren, der schon vor der Pandemie zu bröckeln begonnen hatte“, so Bätzing.

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„Durch die Dauer der Pandemie steigt der Druck, politische Entscheidungen so zu erklären, dass sie auch verstanden werden. Wir benötigen den großen demokratischen Konsens. Ich denke, die politische Ebene hat das zuletzt verstanden und die Parlamente stärker an Entscheidungen beteiligt“, sagte der Bischof im RND-Interview.

Das vollständige Interview erscheint am Samstag auf RND.de

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