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Ansteckender als Delta? Lauterbach berichtet von neuer Coronavirus-Variante

  • In den USA und Großbritannien ist offenbar eine neue Variante des Corona-Virus aufgetaucht.
  • Über die neue Mutation informiert der SPD-Gesundheits­experte Karl Lauterbach auf Twitter.
  • Es soll sich um eine Unterart der Delta-Variante handeln, die noch ansteckender zu sein scheint.
Alessandra Röder
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Berlin/London. Der SPD-Gesundheits­experte Karl Lauterbach hat auf Twitter über eine neue Variante des Coronavirus berichtet, die sich aktuell in den USA und Großbritannien ausbreiten soll. Die neue Mutation soll noch ansteckender sein als die Delta-Variante. Der bisherige Name lautet AY.3.

Lauterbach twitterte: „Das erinnert daran, wie wichtig der schnelle Impferfolg ist. Es wird auf jeden Fall noch gefährlichere Varianten als Delta geben.“ Zudem teilte Lauterbach die Erläuterungen von der britischen Wissenschaftlerin Christina Pagel, die am London University College ein Forschungsteam im Gesundheits­bereich leitet.

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Unterart der Delta-Variante

Laut Pagel gibt es Anzeichen, dass es sich um eine potenziell besorgnis­erregende Variante handelt. Demnach ist AY.3 eine Unterart der Delta-Variante. In den USA macht die neue Mutation laut Pagel bereits 9 Prozent der Fälle aus. Erste Daten­erhebungen aus Indien deuten demnach darauf hin, dass die neue Variante noch ansteckender sei als Delta.

Pagel wies jedoch auch darauf hin, dass es bisher nur wenige Erkenntnisse über den Typ AY.3 gebe. Es sei daher wichtig, mehr über die neue Variante zu lernen.

RKI: Vierte Welle hat begonnen

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In Deutschland bereiten aktuell die steigenden Zahlen Sorgen. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) hat die vierte Welle der Corona-Pandemie begonnen. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests in Laboren sei binnen einer Woche bis Mitte August von 4 auf 6 Prozent gestiegen, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Instituts vom Donnerstag­abend. Grundlage sind rund eine halbe Million Tests aus fast 200 Laboren. Von Infektionen betroffen seien vor allem jüngere Menschen.

Insgesamt haben derzeit rund 64 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger mindestens eine Impfung gegen Covid-19 bekommen. Mehr als 58 Prozent wurden bereits vollständig gegen das Sars-CoV-2-Virus immunisiert. Wünschenswert für ein Ausbremsen der Pandemie sind Impfquoten von 85 Prozent und mehr.

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