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  • Corona-Krisenmanagement in Deutschland: Deutsche zufrieden mit Regierung und Politikern, Söder besonders beliebt

Deutsche zufrieden mit Krisenmanagement der Regierung - Söder überzeugt besonders

  • Aktuelle Umfragen belegen: In der Corona-Krise ist der Blick auf Regierung und Politiker positiv.
  • Zwei Drittel der Befragten bewerten das Krisenmanagement der Regierung als mindestens positiv.
  • Und Bayerns Ministerpräsident hat im Beliebtheitsranking ein Allzeithoch.
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Berlin. Zwei Monate nach der Bekanntgabe der ersten Corona-Infektion in Deutschland ist die Mehrheit der deutschen zufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewerteten 54 Prozent das Agieren des schwarz-roten Kabinetts unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Krise eher positiv. 13 Prozent sagten sogar, sie seien "sehr zufrieden". Eher unzufrieden sind dagegen nur 38 Prozent. Acht Prozent machten keine Angaben.

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Die Bundesregierung hat beispiellose Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, darunter einen Neun-Punkte-Plan, der zwischenmenschliche Kontakte minimieren soll. Das Krisenmanagement wird über die Parteipräferenzen hinweg überwiegend positiv bewertet, mit einer Ausnahme: Die Wähler der AfD sind zu 68 Prozent unzufrieden und nur zu 27 Prozent zufrieden.

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Söder in Umfrage auf Allzeithoch

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat laut einer neuen Umfrage in der bundesweiten Wählergunst bislang unbekannte Höhen erreicht. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, kommt der CSU-Chef nach Angaben des Instituts Insa auf eine Zustimmung von 156 von 300 möglichen Punkten. Das sei der höchste Wert, der seit Beginn der Erhebungen im Januar 2019 jemals für einen deutschen Politiker gemessen wurde. Für Söder bedeutet der Wert eine Verbesserung um 28 Punkte im Vergleich zur Vorwoche.

Auf Platz zwei schaffte es Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit 138 Punkten (plus 12) vor Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit 131 Punkten (plus 6) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 121 Punkten (plus 8).

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) verlor einen Punkt und landete mit 115 auf Platz fünf. Sein Konkurrent im Rennen um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, legte um einen Punkt zu und landete mit 108 Punkten auf Platz acht in der Zustimmungs-Rangliste. Der dritte Bewerber, Norbert Röttgen, verlor drei Punkte und erreichte mit insgesamt 97 auf Platz zehn.

Grünen-Duo vor SPD-Doppel

Robert Habeck und Annalena Baerbock an der Spitze der Grünen verloren einen beziehungsweise zwei Punkte und erreichten Platz sieben und neun. Auch die SPD-Doppelspitze mit Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken verlor: Mit einem Minus von jeweils vier Punkten landeten sie auf dem 15. und 19. Platz. FDP-Chef Christian Lindner bekam fünf Punkte dazu und erreichte mit 92 Punkten Platz 12.

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Am 27. Januar - also vor genau zwei Monaten - hatte das bayerische Gesundheitsministerium den ersten Corona-Fall bestätigt: Ein 33 Jahre alter Mann hatte sich in seiner Firma in einem Vorort von München infiziert. Er steckte sich bei einer Kollegin aus China an, die zu einer Schulung nach Stockdorf im Landkreis Starnberg gekommen war. Inzwischen sind in Deutschland mehr als 43.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Mehr als 260 Infizierte sind bundesweit gestorben.

RND/dpa

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