• Startseite
  • Politik
  • Corona-Krise: Franziska Giffey warnt vor pauschaler Verurteilung junger Menschen

Corona-Krise: Giffey warnt vor pauschaler Verurteilung junger Menschen

  • “Es ist nicht die Zeit für große Partys”, sagt Familienministerin Franziska Giffey angesichts der steigenden Corona-Zahlen.
  • Sie warnt aber zugleich davor, junge Leute pauschal zu verurteilen.
  • Die Grenze gehe nicht zwischen Alt und Jung, sondern zwischen vernünftig und unvernünftig.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat davor gewarnt, junge Menschen pauschal wegen des starken Anstiegs der Corona-Fallzahlen zu verurteilen.

Man dürfe nicht Alt gegen Jung ausspielen, sehr viele junge Leute verhielten sich besonnen und vernünftig, sagte die SPD-Politikerin, die auch Jugend- und Seniorenministerin ist, am Montag im ARD-"Morgenmagazin" mit Blick auf feierwillige junge Leute.

“Die Grenze geht nicht zwischen Alt und Jung, sondern zwischen vernünftig und unvernünftig”, fügte sie hinzu. Wenn es massive Verstöße gegen Corona-Beschränkungen gebe, müsse das Konsequenzen haben, unabhängig davon, wie alt die Menschen seien.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Es werde eine Rückkehr zur Unbeschwertheit geben. "Aber da sind wir noch nicht", mahnte Giffey. Deshalb sollten Menschen aller Altersgruppen vernünftig sein. "Es ist nicht die Zeit für große Partys", betonte die Ministerin.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen