Corona-Krise: EU kämpft gegen Fake-News aus Russland und China

  • In der Corona-Krise kursieren etliche Falschnachrichten.
  • Viele davon kommen aus Russland - ganz besonders Pro-Kreml-Informationen.
  • Auch Propaganda aus China verbreite sich laut der EU-Kommissarin Vera Jourova schnell.
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Brüssel. Viele Falschnachrichten kommen in der Corona-Krise laut EU-Kommissarin Vera Jourova aus Russland. Wegen unzureichender Beweise würde sie zwar nicht von staatlich gelenkten Nachrichten sprechen, aber viele Pro-Kreml-Informationen stammten aus Russland, sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel.

Zudem gebe es offizielle Erklärungen russischer Behörden, die sich direkt gegen die EU richteten. Damit sollten Ängste und Nervosität in der Bevölkerung hervorgerufen werden, sagte Jourova. Die EU-Kampagne “EUvsDisinfo” habe bereits mehr als 150 Fälle kremlnaher Desinformation zu Covid-19 gesammelt.

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Propaganda aus China: Ohne das Land wäre Europa hilflos

China arbeite hingegen eher mit Propaganda, sagte Jourova. Es werde etwa verbreitet, dass Europa ohne China nicht mit der Corona-Krise zurechtkäme - "was nicht stimmt". Die EU ergreife viele effiziente Maßnahmen, sagte die tschechische Politikerin.

Jourova betonte, der beste Ansatz gegen Desinformation und falsche Narrative seien Fakten. "Im Moment gibt es eine hohe Nachfrage nach Fakten und glaubwürdigen Informationen. Und das ist unsere Antwort, nicht Propaganda."

Mit den sozialen Netzwerken habe sie sich bereits auf ein Vorgehen verständigt: Diese würden zuverlässige Informationen hervorheben und Falschinformationen löschen oder weniger sichtbar machen.

RND/dpa

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