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  • Corona: Kinderkrankengeld auf 20 Tage verdoppelt – SPD fordert Tempo von Spahn

Nach Corona-Beschlüssen: SPD fordert Tempo bei Kinderkrankengeld

  • Bund und Länder hatten am Dienstag beschlossen, den Anspruch auf Kinderkrankengeld für Eltern auf 20 Tage in diesem Jahr auszuweiten.
  • SPD-Fraktionschef Mützenich fordert nun von Gesundheitsminister Spahn Tempo.
  • Er solle zügig den entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen, damit Eltern bald an ihr Geld kommen.
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Berlin. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat eine zügige gesetzliche Umsetzung der von Bund und Ländern vereinbarten Ausweitung des Kinderkrankentagegelds in diesem Jahr gefordert. „Jetzt muss (Gesundheitsminister) Jens Spahn so schnell wie möglich den entsprechenden Gesetzentwurf vorbereiten, damit betroffene Eltern schnell an ihr Geld kommen“, sagte Mützenich am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten beschlossen, den Anspruch auf Kinderkrankengeld für Eltern in diesem Jahr von 10 auf 20 Tage je Elternteil zu verdoppeln. Alleinerziehende sollen 40 statt 20 Tage bekommen. Hintergrund sind die pandemiebedingten Schließungen und Einschränkungen an Schulen und Kitas.

„Das ist eine Entlastung für die Mütter und Väter, die ohnehin unter Druck stehen und mit der Ungewissheit über Art und die Dauer der Beschränkungen leben müssen“, sagte Mützenich. Die SPD habe diese weitere Erleichterung erreicht.

RND/dpa

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