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Altenheime in der Corona-Pandemie: Kipping fordert Besuchslotsen

  • In Alten- und Pflegeheimen ist es besonders wichtig, dass die Hygienevorschriften in der Corona-Pandemie eingehalten werden.
  • Leider haben die regulären Pflegekräfte wenig Zeit und kaum Kapazitäten, um Besucher von Angehörigen entsprechend einzuweisen und zu betreuen.
  • Linken-Chefin Katja Kipping fordert deswegen, dass Arbeitslose aus besonders von der Pandemie betroffenen Branchen eingesetzt werden.
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Essen. Die Linken-Bundesvorsitzende Katja Kipping fordert Tausende neue Stellen in Alten- und Pflegeheimen, um Besuche von Angehörigen in der Pandemie zu erleichtern. "Wir sollten ein Bundesprogramm auflegen für sogenannte Besuchslotsen", sagte Kipping den Zeitungen der Essener Funke-Mediengruppe. "In jedem der rund 12.000 Alten- und Pflegeheime in Deutschland sollte mindestens eine Stelle für Besuchslotsen geschaffen werden."

Kipping erklärte, dass den regulären Pflegekräfte die Zeit fehle, um Treffen mit den Angehörigen nach den Regeln des Infektionsschutzes zu organisieren. "Wir können Menschen in Alten- und Pflegeheimen nicht über viele Monate isolieren", betonte sie. Gerade für Demenzkranke sei jeder Sozialkontakt wichtig.

Arbeitslose aus von der Pandemie betroffenen Branchen

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Die Stellen will Kipping mit Arbeitslosen aus besonders von der Pandemie getroffenen Branchen besetzen. "Es gibt jede Menge Personal, das gerade dem eigenen Beruf nicht nachgehen kann: im Veranstaltungsbereich, der Kulturpädagogik oder in der Tourismusbranche", sagte sie.

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“Das müssen keine gelernten Pflegekräfte sein, aber sie sollten gewisse Fähigkeiten haben im kommunikativen Umgang.” Diesen Leuten könne man in der Corona-Zeit gezielt einen vorübergehenden Einsatz als Besuchslotse anbieten.

RND/epd

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