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  • Corona-Jahr 2020: Höchstes Haushalts-Defizit seit Wiedervereinigung

Corona-Krise führt zu höchstem Haushalts-Defizit seit Wiedervereinigung

  • Die Corona-Krise hat Deutschlands Finanzen extrem geschadet.
  • Zum ersten Mal seit sieben Jahren verzeichnen die öffentlichen Haushalte ein Finanzierungsdefizit.
  • Aufgrund der Pandemie sind 2020 die Ausgaben enorm gestiegen und gleichzeitig die Einnahmen gesunken.
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Wiesbaden. Die Corona-Krise hat die öffentlichen Haushalte im Jahr 2020 deutlich belastet und das höchste Finanzierungsdefizit seit der Wiedervereinigung verursacht.

So stiegen die Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber 2019 um 12,1 Prozent auf 1678,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.

Zugleich seien die Einnahmen um 3,5 Prozent auf 1489,4 Milliarden Euro gesunken. Daraus ergebe sich ein Finanzierungsdefizit von 189,2 Milliarden Euro. „Dieses Ergebnis zeigt deutlich die Folgen der Corona-Krise für die öffentlichen Haushalte“, hieß es.

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Den Angaben zufolge ist es das erste Defizit seit sieben Jahren. Im Jahr 2019 war noch ein Überschuss von 45,2 Milliarden Euro erzielt worden.

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Die Daten beziehen sich auf vorläufige Ergebnisse der Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden, der Sozialversicherung sowie der EU-Anteile im Rahmen der vierteljährlichen Kassenstatistik.

RND/dpa

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