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Italien behält strenge Corona-Regeln – und richtet Weiße Zone ein

  • Der italienische Ministerrat verlängert den Corona-Notstand bis Ende April.
  • Außerdem setzt die Regierung weiterhin auf strenge Regeln.
  • Doch es gibt einen Lichtblick: die Weiße Zone.
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Rom. Italiens Regierung will im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiterhin auf strenge Regeln setzen – mit einer möglichen Aussicht auf mehr Normalität. Bis zum 15. Februar seien Reisen zwischen den Regionen weiter untersagt, teilte die Regierung in der Nacht zu Donnerstag nach einer Sitzung des Ministerrates mit.

Ausnahmen gelten wie zuvor etwa in Zusammenhang mit Beruf, der Gesundheit oder einem Notfall. Der Ministerrat beschloss zudem, den Corona-Notstand bis zum 30. April zu verlängern. Auch die nächtliche Ausgangssperre bleibt bestehen.

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Vom 16. Januar an dürfen die Menschen in Italien bis zum 5. März nur noch einmal am Tag zu zweit einen anderen Haushalt besuchen. Kinder bis 14 Jahre oder Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, werden nicht mit eingerechnet. Darüber hinaus gelten im Corona-Farbsystem verschiedene Regeln für die Bewegungsfreiheit.

In der Gelben Zone mit den lockersten Beschränkungen können die Menschen innerhalb der Region frei unterwegs sein. In den Orangen und Roten Zonen ist das nur auf die Kommune beschränkt.

Ein Lichtblick ist die neue Weiße Zone. Viele Beschränkungen würden dann entfallen. Das bedeutet, dass dann Theater, Kinos und Fitnessstudios wieder öffnen könnten. Die Regierung behielt es sich jedoch vor, gewisse Maßnahmen aus den Dekreten anzuwenden. Die Weiße Zone gilt, wenn in einer Region in drei aufeinander folgenden Wochen maximal 50 Corona-Fälle je 100.000 Einwohner auftreten.

Italien verzeichnete bislang mehr als 80.000 Tote mit Sars-CoV-2 und mehr als 2,319 Millionen Corona-Infektionen. Stand Mittwochnacht wurden bislang knapp 886.000 Corona-Impfungen verabreicht.

RND/dpa

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