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Ausgangsbeschränkungen in Ungarn fallen - außer in Budapest

  • Die Ausgangsbeschränkungen, die in Ungarn seit Ende März gelten, sollen ab dem 4. Mai fallen.
  • Eine Ausnahme bildet jedoch die Hauptstadt Budapest.
  • Dort sei die Ansteckung mit dem Corona-Virus besonders gehäuft auftreten, begründet die Regierung.
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Budapest. Die seit Ende März geltenden coronabedingten Ausgangsbeschränkungen sollen in Ungarn fallen, nicht jedoch in der Hauptstadt Budapest. Dies gab Kanzleramtsminister Gergely Gulyas am Donnerstag in der ungarischen Hauptstadt bekannt. Demnach dürfen sich die Menschen außerhalb von Budapest von Montag (4. Mai) an wieder frei bewegen, mit der Einschränkung, dass sie einen Mindestabstand von anderthalb Metern zueinander einhalten müssen.

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Außerdem gilt ab Montag im ganzen Land eine Maskenpflicht für das Betreten von Geschäften und die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. In Budapest ist eine solche Regelung auf Anordnung des Oberbürgermeisters Gergely Karacsony bereits seit Beginn dieser Woche in Kraft.

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Die bisherigen Ausgangsbeschränkungen, die für Budapest weiterhin gelten sollen, sehen vor, dass Menschen ihr Zuhause nur aus triftigen Gründen verlassen dürfen. Dazu zählen Wege zur Arbeit, Einkäufe und Arztbesuche. Dass Budapest von der Aufhebung dieser Einschränkungen ausgenommen bleibt, begründet die Regierung damit, dass dort Ansteckungen mit dem Corona-Virus besonders gehäuft auftreten.

Bis zum Donnerstag waren in Ungarn 2775 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. Knapp die Hälfte der Fälle - 1368 an der Zahl - entfällt auf Budapest. Ungarn hat zehn Millionen Einwohnen, von denen 1,7 Millionen in der Hauptstadt leben.

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RND/dpa

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