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  • Corona in Schulen: Maskenpflicht im Unterricht und bessere Belüftung - GEW-Chefin fordert einheitliches Konzept

GEW-Chefin fordert Maskenpflicht im Unterricht und bessere Belüftung

  • Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist für eine generelle Maskenpflicht an Schulen.
  • Vorsitzende Marlis Tepe appellierte mit dieser Forderung an einen besseren Schutz von Lehrkräften und Schülern.
  • Sie fordert auch ein einheitliches Konzept für die Belüftung der Unterrichtsräume, die zum Teil viel zu marode seien.
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Berlin. Im Kampf gegen eine Verbreitung des Coronavirus hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eine generelle Maskenpflicht in Schulen gefordert. „Die meisten Lehrkräfte finden eine Maskenpflicht auch im Unterricht eher hilfreich. Diesen Schutz muss man ihnen bieten“, forderte die Vorsitzende Marlis Tepe in der „Passauer Neuen Presse“.

Pädagogisch sei dies zwar nicht sinnvoll, „aber es schützt Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern“.

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Derzeit gibt es in den meisten Bundesländern eine Maskenpflicht in Schulgebäuden, nicht aber im Unterricht. Die Kultusministerkonferenz hatte Anfang September festgestellt, dass die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung von den Ländern in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsgeschehen ausgesprochen und bei Bedarf in Absprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden auf den Unterricht ausgeweitet werden könne.

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Tepe forderte weiter Gefährdungsbeurteilungen für jede Schule und ein bundesweit einheitliches Konzept für das Lüften der Unterrichtsräume. “Es gibt marode Schulen, in denen nicht einmal die Fenster geöffnet werden können. Da muss es Alternativlösungen geben”, sagte die GEW-Chefin der Zeitung.

RND/dpa

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