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Corona-Hotspot Greiz: Krisenstab entscheidet Montag über Maßnahmen

  • Bis Freitag wurden im Corona-Hotspot Greiz innerhalb von sieben Tagen 75,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner nachgewiesen.
  • Der Kristenstab des Kreises will am Montag über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entscheiden.
  • Die Lockerungen bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen könnten ausfallen.
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Greiz. Im Kreis Greiz - einem der bundesweiten Brennpunkte neuer Corona-Nachweise - will der Krisenstab am Montag über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entscheiden. Der Fokus liegt nach Angaben des Landratsamtes vom Freitag weiter auf Pflegeheimen.

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In sechs solcher Einrichtungen und einer Geriatrie-Klinik wurde zuletzt das Coronavirus bei Bewohnern oder Personal nachgewiesen. So könnten die in Thüringen geplanten Lockerungen bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen für den Ostthüringer Landkreis ausfallen.

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Bundeswehr-Hilfe angefragt

Zudem wurde nach Angaben einer Behördensprecherin die Bundeswehr um Unterstützung der mobilen Abstrichteams angefragt.

Im Kreis Greiz wurden bis Freitag (Stand 0 Uhr) innerhalb von sieben Tagen 75,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner nachgewiesen, wie aus einer Übersicht des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Das ist ein leichter Rückgang zum Vortag (80,5), aber weiterhin deutlich über der vorgesehenen Obergrenze von 50.

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Der Beginn des verheerenden Coronavirus war vermutlich ein Tiermarkt in Wuhan/China. In nur wenigen Wochen erreichte das Virus auch Europa.  © RND

Obergrenze auch in Coesfeld überschritten

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Dieser Wert gilt nach einem Beschluss des Bundes und der Länder als Obergrenze, bei deren Überschreitung strikte Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie vorgesehen sind. Am Freitag wurde er neben dem Kreis Greiz auch im nordrhein-westfälischen Kreis Coesfeld (52,7) überschritten.

RND/dpa

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