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„Monate der Entscheidung“: Spahn und Laschet klagen über schleppendes Impftempo

  • Bundesgesundheitsminister Spahn und Unionskanzlerkandidat Laschet beklagen sich über das schleppende Impftempo in den „Monaten der Entscheidung“.
  • In einem Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ appellieren sie an die Bevölkerung, vor Herbst und Winter die Impfquote zu erhöhen.
  • Auch an alle Impfskeptiker richtet sich explizit ihr Aufruf.
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Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Unionskanzlerkandidat Armin Laschet fordern in einem Gastbeitrag einen „Impfruck“ in Deutschland. „Wir müssen um jede Impfung ringen“ schreiben sie im Beitrag, der am Freitag erscheint. Die beiden CDU-Politiker beklagen das schleppende Impftempo in Deutschland und meinen: „Jeder Schritt wird mühsamer, wir müssen um jede Impfung ringen, 100.000 Erstimpfungen an einem Tag sind kaum erreichbare Größen geworden.“

September und Oktober seien nun die „Monate der Entscheidung“. Spahn und Laschet rufen dazu auf: „Wir müssen gemeinsam die Impfquote erhöhen, bevor Herbst und Winter kommen.“

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Spahn und Laschet appellieren an Impfskeptiker

Ausdrücklich appellieren die beiden Politiker an Impfskeptiker: „Die Impfung ist Ergebnis wissenschaftlicher Spitzenleistung, sie ist sicher und geprüft, mit Biontech ist sie sogar Made in Germany.“ Laschet und Spahn betonen: „Die Corona-Schutzimpfung hat bis heute Hunderttausende Menschenleben gerettet und viele mehr vor schweren Verläufen geschützt.“ Jetzt sei die Zeit, sich impfen zu lassen.

Die beiden CDU-Politiker sprechen sich für mehr dezentrale Angebote aus. „Wir brauchen das Engagement in der Fläche, die Kreativität und den Teamgeist der Menschen in unserem Land.“ Die aktuelle Impfquote reiche noch nicht, dem Coronavirus werde „noch zu viel Freiheit“ gelassen.

RND/Kölner Stadtanzeiger

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