Altmaier: Erneute Grenzschließungen wegen Corona in der EU vermeiden

  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich gegen erneute Grenzschließungen wegen der Corona-Pandemie innerhalb der EU ausgesprochen.
  • Das bekräftigte auch EU-Kommissar Thierry Breton.
  • Der Binnenmarkt dürfe nicht auseinandergerissen werden.
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Berlin. In der EU sollten nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Grenzschließungen in der Corona-Krise vermieden werden. Das machte Altmaier am Freitag in Berlin nach einer Videokonferenz der für Wettbewerbsfähigkeit zuständigen EU-Minister deutlich. Der für Binnenmarktfragen zuständige EU-Kommissar Thierry Breton sagte, die Grenzen sollten auf keinen Fall wieder geschlossen werden. Der Binnenmarkt dürfe nicht auseinanderreißen.

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Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte etwa Deutschland Grenzkontrollen wiedereingeführt - an vielen Grenzen zu den Nachbarländern kam es zu Chaos. Grenzgänger, die im jeweils anderen Land arbeiteten, durften die Grenze zwar passieren - da ein Großteil der Übergänge aber geschlossen war, kam es zu langen Staus und Wartezeiten.

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Altmaier sagte weiter, ein starkes und erfolgreiches Europa sei auf Dauer nur möglich mit einer starken Industrie. Es komme nun vor allem darauf an, Zukunftstechnologien für den digitalen Wandel und für mehr Klimaschutz zu fördern. „Wir wollen erreichen, dass Europa wirtschaftlich stärker wird.“

RND/dpa

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